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IW-Studie: Warum die Rüstung kaum Wachstum bringt

17. August 2026 · 3 Min.

Die IW-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass höhere Verteidigungsausgaben zwar direkte Beschäftigungseffekte haben, insgesamt aber nur begrenzte gesamtwirtschaftliche Wachstumsimpulse liefern.

Eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln zeigt, dass zusätzliche staatliche Verteidigungsausgaben primär direkte Effekte für Beschäftigung und die produzierenden Unternehmen haben. Positive Zweitrundeneffekte wie bei Infrastruktur- oder Bildungsinvestitionen fehlen größtenteils; stattdessen können höhere Staatsverschuldung und steigende Zinsen die Wirkung abschwächen. Insgesamt schätzt die Studie den kurzfristigen Wachstumseffekt als begrenzt ein, sektoral können jedoch Gewinner wie der Schiffbau entstehen.

Themen & Erkenntnisse

Großer Rüstungsauftrag und politische Einordnung · ab 00:00
Kernaussagen der IW-Studie zu Wachstumswirkungen · ab 00:28
Branchen- und regionale Effekte (Autoindustrie, Schiffbau, Mecklenburg-Vorpommern) · ab 01:20

Wer spricht

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Klaus-Heiner RöhlGAST

Mittelstandsexperte und Abbauexperte beim Institut der deutschen Wirtschaft in Köln; im Interview erläutert er Hindernisse bei der Digitalisierung, doppelte Meldepflichten und die Notwendigkeit von Registermodernisierung.

Alle Auftritte von Klaus-Heiner Röhl →

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