Ab sofort müssen für Pakete aus dem Nicht-EU-Ausland pro Produktkategorie mindestens 3 Euro Zoll gezahlt werden, um die Flut billiger Waren aus Asien einzudämmen.
Die Deutsche Umwelthilfe ließ Kleidung auf chinesischen Plattformen prüfen; das Bremer Umweltinstitut fand teils erhebliche PFAS-Überschreitungen, die gesundheitsschädlich sein können, wie Viola Wohlgemuth erläutert. Ab heute gilt eine neue Mindestabgabe: pro Produktkategorie sind mindestens 3 Euro Zoll fällig, zuvor waren Waren unter 150 Euro zollfrei. Stefan Tromp vom Handelsverband Deutschland begrüßt die Regel als Anfang, fordert jedoch stärkere Personal- und Finanzmittel für Zoll und Marktüberwachung und erwartet vermehrte Lieferungen aus europäischen Lagern. Zusätzliche Abfertigungs- und Paketdienstgebühren (z. B. voraussichtlich 2 Euro pro Produkt ab November, Deutsche Post 7,50 Euro) könnten die Nachfrage nach asiatischen Kleinstbestellungen reduzieren, angesichts der enormen Sendungsmengen bleibt jedoch Skepsis zur Wirksamkeit.
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