Der neue Dreiländerfernzug Prag–Berlin–Kopenhagen startet als Vorzeigeprojekt für grenzüberschreitenden Personenverkehr und zeigt, dass staatliche Eisenbahnen grenzüberschreitend kooperieren können, während die Deutsche Bahn das Angebot auf eigenes Risiko betreibt.
Die Europäische Kommission will große Städte Europas per Zug besser verbinden; der neue Dreiländerfernzug Prag–Berlin–Kopenhagen gilt als Mosaikstein dieser Strategie. Tschechische, deutsche und dänische Staatsbahnen bringen täglich zwei Zugpaare auf die Strecke, im Sommer kommt ein Nachtzug dazu. Die Deutsche Bahn betreibt das Projekt unternehmerisch auf eigenes Risiko, sieht aber Wachstumspotenzial, da die Nachfrage gegenüber 2019 deutlich gestiegen ist. Fahrgastvertreter fordern mehr Halte in Mittelstädten und heben Komfortvorteile der Bahn hervor.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
MMichael PetersonGAST
Bahnfernverkehrsvorstand der Deutschen Bahn (im Beitrag zitierte Stellungnahme); kommentiert Nachfrageentwicklung und Marktchancen für grenzüberschreitende Fernverbindungen.
Alle Auftritte von Michael Peterson →KKarl-Peter NaumannGAST
Vertreter des Fahrgastverbands ProBahn (im Beitrag zitiert); spricht sich für mehr Halte in Mittelstädten und für kundenfreundlichen Komfort im Fernverkehr aus.
Alle Auftritte von Karl-Peter Naumann →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
