Der ADAC-Test von 50 Autobahn-Rastplätzen zeigt gravierende Mängel, vor allem bei Sanitäranlagen, und macht deutlich, dass bei Betrieb, Instandhaltung und Finanzierung dringend nachgesteuert werden muss.
Der ADAC untersuchte 50 Autobahn-Rastplätze ohne Restaurant und Tankstelle und fand überwiegend schlechte Zustände: nur 18 Prozent erreichten ein Gut, keiner ein Sehrgut, und viele fielen mit mangelhaft oder sehr mangelhaft durch. Hauptproblem sind unhygienische oder gesperrte Toiletten; auch Beleuchtung, Erholungsmöglichkeiten und Notrufsäulen fehlen oft. ADAC-Sprecherin Melanie Mikula fordert Nachbesserungen, und Verdi kritisiert Unterfinanzierung und Personalengpässe.
Zahlen & Fakten
13 Milliarden Euro
jährliche Einnahmen aus Lkw-Maut
18 %
Anteil der getesteten Rastplätze, die ein "Gut" erreichten
8 %
Anteil der Rastplätze, die ihr Ergebnis gegenüber 2022 verbessern konnten
Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
10 Milliarden Euro
jährliche Kfz-Steuereinnahmen des Bundes
50
Anzahl der vom ADAC untersuchten Autobahn-Rastplätze
1000
rund 1000 unbesetzte Stellen bei der Autobahngesellschaft (Verdi-Angabe)
Themen & Erkenntnisse
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