
Der Neubau bezahlbarer Mietwohnungen ist stark eingebrochen; GdW-Präsident Axel Gidaschko sieht einen 'Kollaps' und hofft auf staatliche Maßnahmen und mehr Förderung für eine Trendwende.
Der Spitzenverband der sozial orientierten Wohnungsunternehmen (GdW) meldet deutliche Rückgänge beim Neubau bezahlbarer Wohnungen für Menschen mit kleineren und durchschnittlichen Einkommen. Gründe sind gestiegene Baukosten, teurere Kredite und gekürzte staatliche Förderprogramme. GdW-Präsident Axel Gidaschko fordert stärkere staatliche Eingriffe und mehr Fördermittel. Die Regierungskoalition plant Reformen zur Beschleunigung und Erleichterung des Neubaus; erste Baugenehmigungen ziehen bereits wieder an.
Zahlen & Fakten
20 %
Rückgang im Vorjahr ('Minus 20 Prozent')
50 %
Anstieg der Baukosten seit 2019 ('etwa die Hälfte gestiegen')
1/3
Weiterer Rückgang der neuen Wohnungen im laufenden Jahr ('ein weiteres Drittel weniger')
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
3000
Anzahl der vom Spitzenverband GdW vertretenen sozial orientierten Wohnungsunternehmen (bundesweit)
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
AAxel GidaschkoGAST
Präsident des Spitzenverbands GdW, der bundesweit rund 3000 sozial orientierte Wohnungsunternehmen vertritt; in der Folge kommentiert er den Rückgang des Neubaus und die Erwartungen an staatliche Maßnahmen zur Förderung bezahlbaren Wohnraums.
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