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Studie: Geringe Tarifbindung bei Geringverdienern

10. Juli 2026 · 3 Min.

Tarifbindung ist in Deutschland deutlich gesunken und trifft besonders Geringverdiener: ohne Tarifverträge gibt es seltener Zusatzleistungen wie Urlaubsgeld.

Eine aktuelle Analyse zeigt, dass Tarifbindung seit den 1990er Jahren stark zurückgegangen ist und besonders Beschäftigte am unteren Ende der Lohnverteilung betrifft. Zeitlich fällt die Erosion der Tarifdeckung mit der Agenda 2010 zusammen; der danach eingeführte Mindestlohn läuft außerhalb von Tarifverträgen. Untersuchungen (u. a. WSI) machen deutlich: Ohne Tarifvertrag erhalten deutlich weniger Beschäftigte Urlaubsgeld und andere Zusatzleistungen.

Zahlen & Fakten

80 %

Anteil der Beschäftigten, die in den 1990er Jahren tarifgebunden waren

47 %

Aktuelle Tarifbindung in Brandenburg (WSI-Untersuchung)

45 %

Aktuelle Tarifbindung in Berlin (WSI-Untersuchung)

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Tariferosion und Betroffenheit von Geringverdienern · ab 00:21
Zeitlicher Zusammenhang mit Agenda 2010 und Mindestlohn · ab 00:59
Auswirkungen auf Zusatzleistungen und regionale Tarifbindung · ab 01:36

Quellen

StudieStudie von Christian Dustmann (als Autor genannt) / Rockwool Foundation Berlin (Studie wird im Beitrag erwähnt)

StudieUntersuchung des Gewerkschaftlichen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.