
Elektroautos haben ähnlich viele Unfälle wie Verbrenner, zeigen aber andere Unfallmuster: sie verursachen häufiger langsame Kollisionen, sind schlechter wahrnehmbar und führen gelegentlich zu Pedalverwechslungen.
Eine Studie des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherer zeigt, dass E‑Autos insgesamt nicht unsicherer sind als Verbrenner, aber spezifische Risiken aufweisen. Wegen geringer Geräuschentwicklung und futuristischer künstlicher Sounds passieren häufiger Unfälle bei niedriger Geschwindigkeit. Zudem kommt es vermehrt zu Fehlbedienungen im Einpedalmodus. Gleichzeitig fahren E‑Autofahrende oft vorsichtiger und Insassen kleinerer E‑Autos erleiden seltener schwere Verletzungen.
Zahlen & Fakten
10 Jahre
Durchschnittlich älter sind E‑Autofahrende im Vergleich zu Verbrennerfahrern.
20 km/h
Geschwindigkeitsgrenze, unterhalb derer seit 2021 künstliche Fahrgeräusche bei E‑Autos vorgeschrieben sind.
2021
Jahr, seit dem künstliche Fahrgeräusche bei langsamer Fahrt vorgeschrieben sind.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieStudie des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherer (Ergebnisse zur Unfallforschung und Sicherheit von Elektrofahrzeugen)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
CChristine ZeidlerGAST
Leitet beim Versicherungsverband die Unfallforschung; erläutert Wahrnehmungsprobleme von E‑Fahrzeugen, Unterschiede bei Unfallmustern und erklärt, warum künstliche Fahrgeräusche nicht immer ausreichend schützen.
Alle Auftritte von Christine Zeidler →MMatthias KühnGAST
Leitet beim Verband den Bereich Fahrzeugsicherheit; spricht über den Ein‑Pedal‑Drive‑Modus, Pedalverwechslungen und die daraus resultierenden Risiken beim Anfahren und Rangieren.
Alle Auftritte von Matthias Kühn →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.