WirtschaftsWissen Folge 71: Werbeverbot für Lebensmittel: Schützt das Kinder wirklich?
15. Juli 2026 · 16 Min.
Christian Berthold warnt, ein Werbeverbot für zucker-, fett- und salzhaltige Lebensmittel würde private Medien und die Medienvielfalt gefährden; er plädiert für Aufklärung und Prävention statt pauschaler Verbote.
In der Folge diskutieren Daphne Gratwohl und Antonia Bücker mit Christian Berthold das politisch wieder aufgewärmte Vorhaben, Werbung für stark zucker-, fett- und salzhaltige Lebensmittel einzuschränken. Berthold erklärt, warum ein solches Werbeverbot die Finanzierung privater Medien massiv treffen und regionale Berichterstattung gefährden könnte, nennt konkrete Zahlen zur Werbeumsatzstruktur und warnt vor einem Wettbewerbsvorteil für internationale Plattformen. Er hält Aufklärung, Prävention und die Nutzung vorhandener Regelungen für wirksamere Instrumente als ein umfassendes Verbot.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
DDaphne GratwohlHOST
Moderatorin des DIHK-Podcasts „WirtschaftsWissen“. Sie führt durch das Gespräch und stellt politische wie wirtschaftliche Fragestellungen zur geplanten Regulierung von Lebensmittelwerbung.
Alle Auftritte von Daphne Gratwohl →AAntonia BückerHOST
Moderatorin des DIHK-Podcasts „WirtschaftsWissen“. In den Shownotes als Co-Moderatorin genannt; beteiligt an der Einordnung wirtschaftspolitischer Themen und Abschlüssen der Folge.
Alle Auftritte von Antonia Bücker →CChristian BertholdGAST
Geschäftsführer von Antenne Thüringen und stellvertretender Vorsitzender des DIHK-Ausschusses für Kommunikation und Medien. Im Interview erklärt er, wie private Medien finanziell von Lebensmittelwerbung abhängen, nennt konkrete Umsatzzahlen, warnt vor Auswirkungen auf Lokaljournalismus und Medienvielfalt und plädiert für Aufklärung, Prävention und die Ausschöpfung bestehender Regelungen statt neuer flächendeckender Werbeverbote.
Alle Auftritte von Christian Berthold →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.