Einsamkeit hat starke negative Folgen für körperliche und mentale Gesundheit; Olga Stavrova empfiehlt qualitativ hochwertige, schrittweise aufgebaute Face‑to‑Face‑Kontakte und Aktivitäten wie Sport oder Vereinsmitgliedschaft als Wege aus der Einsamkeit.
Astrid Meisoll spricht mit Prof. Olga Stavrova über die zunehmende Einsamkeit in Deutschland und die vom Bundesfamilienministerium gestartete Aktionswoche. Stavrova erläutert, dass Einsamkeit erhebliche gesundheitliche Folgen hat – von höherer Sterblichkeit bis zu kognitiven Problemen und Schlafstörungen – und sich oft selbst verstärkt. Statt reiner Quantität von Kontakten betont sie die Bedeutung von Beziehungsqualität und empfiehlt praktische, schrittweise Maßnahmen wie persönliche Begegnungen, Sport in der Gruppe, Vereinsaktivitäten und Smalltalk im Alltag.
Zahlen & Fakten
4. Mal
Ankündigung der bundesweiten Aktionswoche des Bundesfamilienministeriums (Findet zum vierten Mal statt)
10 oder 15 Zigaretten
Vergleich in einer großen Studie: der Effekt von Einsamkeit auf Sterblichkeit wurde mit dem Rauchen von 10 oder 15 Zigaretten pro Tag verglichen
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieEinsamkeitsbarometer (lang angelegte Untersuchung, im Gespräch genannt)
• Bundesfamilienministerium (Start der bundesweiten Aktionswoche gegen Einsamkeit, erwähnt)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
OOlga StavrovaGAST
Professorin und Lehrstuhlinhaberin an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Mannheim; forscht zum Thema Einsamkeit und sozialen Beziehungen und erläutert im Interview gesundheitliche Folgen, Mechanismen der Verstärkung und wissenschaftlich fundierte Empfehlungen gegen Einsamkeit.
Alle Auftritte von Olga Stavrova →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.