Erst pusten - dann starten. Was bringen Alkohol-Wegfahrsperren?
12. Juni 2026 · 8 Min.
Eine Schnittstellenpflicht für Alkohol‑Wegfahrsperren allein bringt kaum Sicherheit; nur verpflichtend eingebaute Systeme in Kombination mit psychologischer Intervention zeigen echte Wirkung.
Jochen Steiner spricht mit Siegfried Brockmann über die neue EU‑Regel, wonach Neuwagen ab dem 1. Juli eine Schnittstelle für Alkohol‑Wegfahrsperren haben müssen, das Gerät selbst aber nicht vorgeschrieben ist. Brockmann erläutert, dass eine bloße Schnittstellenpflicht ohne verpflichtenden Einbau und ohne gekoppelte psychologische Maßnahmen wenig zur Unfallvermeidung beiträgt. Länder mit Einsatz von Alkologs bauen diese meist nur bei verurteilten Fahrern ein; ohne ergänzende MPU ist die Rückfallgefahr hoch.
Zahlen & Fakten
1. Juli
Datum, ab dem EU‑Neuwagen eine Schnittstelle für Alkohol‑Wegfahrsperren haben müssen
1 Jahr
Beispielhafte Dauer, für die verurteilte Fahrer ein Alkolog eingebaut bleiben könnte (neben 2 Jahren als weitere Option genannt)
2 Jahre
Alternative beispielhafte Dauer, für die verurteilte Fahrer ein Alkolog eingebaut bleiben könnte
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
SSiegfried BrockmannGAST
Leiter des Bereichs Unfallprävention bei der Björn‑Steiger‑Stiftung; erläutert die Wirksamkeit von Alkohol‑Wegfahrsperren und die Bedeutung ergänzender psychologischer Maßnahmen.
Alle Auftritte von Siegfried Brockmann →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.