Forschungsreise Antarktis: Abtauchen in eiskalte Tiefen
13. Juli 2026 · 11 Min.
Dr. Elisa Merz berichtet von ihren Forschungstauchgängen im Lake Fryxell (Antarktis) und ihren Untersuchungen an kieselalgenbesetzten mikrobiellen Matten unter eisbedeckten, sauerstoffarmen Bedingungen.
Martin Gramlich spricht mit Dr. Elisa Merz (Uni Konstanz) über ihre Antarktisexpedition als Forschungstaucherin. Merz beschreibt Anreise, extreme Temperaturen und die Logistik des Tauchens unter Eis. Im Lake Fryxell untersucht sie mikrobielle Matten und vor allem Kieselalgen, um zu verstehen, wie diese in der polaren Dunkelperiode ohne Photosynthese überleben. Praktische Aspekte wie Ausrüstung, Tauchdauer und Sicherheitsabläufe werden ebenfalls erläutert.
Zahlen & Fakten
−20 °C
ungefähre Außentemperatur in der Antarktis während der Expedition
4 °C
Wassertemperatur im süßwassergesättigten Lake Fryxell
4–5 m
Dicke der ganzjährig vorhandenen Eisschicht über dem Lake Fryxell
Weitere 4 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
45 Minuten
typische maximale Einsatzdauer eines Tauchgangs unter Eis
10 m
ungefähr maximale Tauchtiefe bei den Einsätzen
1 von 5
Anteil der Atemluftproduktion, die weltweit von Kieselalgen (Diatomeen) beigesteuert wird
6–8 Stunden
angegebene Flugdauer in die Antarktis (je nach Maschine)
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
DDr. Elisa MerzGAST
Dr. Elisa Merz ist Biogeochemikerin an der Universität Konstanz und war als Forschungstaucherin in der Antarktis am Lake Fryxell tätig. Sie untersucht dort mikrobielle Matten und Diatomeen, deren Verhalten und alternative Stoffwechselwege in lichtlosen, sauerstoffarmen Perioden, und beschreibt zudem die praktische Tauchausrüstung, Sicherheitsprozeduren und Feldlogistik.
Alle Auftritte von Dr. Elisa Merz →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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