Forschungsreise Kasachstan: Die letzten Wildpferde der Erde retten
22. Juli 2026 · 9 Min.
Die Auswilderung von Przewalski-Pferden in der kasachischen Steppe zielt darauf ab, langfristig wilde, selbsttragende Populationen zu etablieren und gleichzeitig die Steppenökologie zu stärken.
Tierärztin Anne Dormann von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt beschreibt die Anfangsphase eines Wiederansiedlungsprojekts in Kasachstan: Tiere aus europäischen Zoos werden in großen Übergangsgehegen an Klima und Pflanzen der Steppe gewöhnt, medizinisch betreut und nach rund zwölf Monaten schrittweise freigelassen. Ziel ist eine Gründerpopulation, deren Wachstum beobachtet wird; die Arbeit vor Ort umfasst sowohl Feldarbeit bei extremen Witterungen als auch Datenerfassung per GPS.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
AAnne DormannGAST
Tierärztin bei der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, arbeitet vor Ort in Kasachstan in einem Wiederansiedlungszentrum für wilde Huftiere. Sie betreut rund 40 Pferde und Wildesel in großen Übergangsgehegen, führt Gesundheitskontrollen, Wasserversorgung, Verhaltensbeobachtungen durch und begleitet Freilassungen sowie Monitoring per GPS.
Alle Auftritte von Anne Dormann →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.