Gefahr in der Tiefe: Wie Munition aus unseren Meeren geholt werden soll
17. Juli 2026 · 8 Min.
Bundesmittel, neue Bergungsmethoden und eine zentrale Vernichtungsplattform könnten die Munitionsbelastung in Nord- und Ostsee deutlich reduzieren, sagt Jens Greinert im Gespräch mit Martin Gramlich.
Im Interview erklärt Jens Greinert vom GEOMAR, dass große Mengen alter Kriegsmunition (rund 1,6 Millionen Tonnen) Umwelt- und Gesundheitsrisiken bergen. Der Bund hat jährliche Mittel in Höhe von 50 Millionen Euro zugesagt und plant ein Kompetenzzentrum sowie eine Vernichtungsplattform. Greinert beschreibt verschiedene Bergungsmethoden und neue Robotiklösungen und betont, dass vieles bis 2040 erreichbar ist, aber nicht alle Altlasten geborgen werden müssen oder können.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
JJens GreinertGAST
Professor am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel; forscht zur Bergung von Munition aus Ost- und Nordsee. Er leitet das Projekt KAMERA, arbeitet an Technologien zur großmaßstäblichen Munitionsbergung und ist in europäischen Projekten zu Bergungsrobotik und Munitionsaltlasten eingebunden.
Alle Auftritte von Jens Greinert →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.