Kampf gegen Trockenheit: Wie lässt sich Wüstenbildung stoppen?
17. Juni 2026 · 8 Min.
Desertifikation breitet sich weltweit aus; Klimawandel und lokale Nutzungspraktiken treiben sie voran, sie lässt sich aber mit naturbasierten Maßnahmen und lokaler Beteiligung teilweise stoppen.
Martin Gramlich spricht mit Andreas Fink (KIT) über das wachsende Problem der Wüstenbildung. Fink erklärt Ursachen: lokale Übernutzung und Klimawandel – etwa veränderte Ozean‑Zirkulationen, die Regen in Ostafrika reduzieren. Er nennt Regionen mit zunehmender Trockenheit und Gegenden, die zeitweise feuchter werden. Als Gegenmaßnahmen beschreibt er Vorhersagen, wassererntende Maßnahmen, resistente Saaten und die Bedeutung lokaler Zusammenarbeit; praktische Erfolge hängen jedoch von Politik und Konflikten ab.
Zahlen & Fakten
ca. 20 %
Anteil der Erdoberfläche, die als Wüste gilt (‚ein Fünftel‘ im Gespräch genannt).
50.000 km²
Geschätzte jährliche Zunahme der Wüstenfläche, im Gespräch genannt.
17. Juni 1994
Datum der Verabschiedung der Internationalen Konvention gegen die Wüstenbildung (genannt im Beitrag).
Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
20 Jahre
Zeitspanne, seit der vermehrte Dürren am Horn von Afrika beobachtet werden (im Interview genannt).
5 Regenzeiten
Anzahl aufeinanderfolgender unterdurchschnittlicher Regenzeiten in Somalia, die zu Hungersnöten führten.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• RechtInternationale Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung (Verabschiedung am 17. Juni 1994, Paris)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
AAndreas FinkGAST
Forscher am Institut für Meteorologie und Klimaforschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Befasst sich mit Wüstenbildung und Dürren; erläutert Ursachen (u. a. veränderte Ozean‑/Atmosphärenzirkulationen), regionale Auswirkungen und Maßnahmen wie Wasserernte, resistente Saaten und lokale Kooperationen.
Alle Auftritte von Andreas Fink →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.