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Mögliche Probleme für die Abwasserentsorgung durch Niedrigwasser und Trockenheit

7. August 2026 · 9 Min.

Trockenheit und Niedrigwasser reduzieren die Verdünnung von geklärtem Abwasser, sodass Nährstoffe, Keime und Spurenstoffe stärker in Ober- und Grundgewässer auftreten und Ökosysteme, Freizeitnutzung sowie Trinkwasseraufbereitung belasten können.

Martin Gramlich spricht mit Professor Dietrich Borchardt über die Folgen von Niedrigwasser für die Abwasserentsorgung. Borchardt erläutert, welche Rückstände (Nährstoffe, Medikamentenreste, Waschmittel, Pestizide, Fäkalindikatoren) in gereinigtem Abwasser verbleiben und warum fehlende Verdünnung durch Trockenheit sowohl ökologische als auch hygienische und versorgungsstrategische Probleme verursachen kann. Er beschreibt technische, betriebliche und rechtliche Herausforderungen, etwa die Forderung nach einer vierten Reinigungsstufe.

Themen & Erkenntnisse

Rückstände im geklärten Abwasser · ab 01:03
Wann fehlende Verdünnung problematisch wird und welche Folgen entstehen · ab 02:24
Auswirkungen auf Kanalisation, Kläranlagenbetrieb und rechtliche/planerische Konsequenzen · ab 07:05

Wer spricht

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Dietrich BorchardtGAST

Hydrobiologe und Umweltingenieur, leitender Wissenschaftler am Helmholtz‑Zentrum für Umweltforschung. Er erläutert im Interview, welche Rückstände in Kläranlagen verbleiben, wie fehlende Verdünnung Flussökosysteme und Trinkwasserressourcen beeinflusst und welche technischen sowie rechtlichen Maßnahmen (z. B. vierte Reinigungsstufe) diskutiert werden.

Alle Auftritte von Dietrich Borchardt →

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