Navigation und Orientierung: So beeinflussen Google Maps und Co das Gehirn
30. Juli 2026 · 7 Min.
Navi‑Apps erleichtern das Ankommen, bauen aber das kartenbasierte Orientierungswissen im Gehirn weniger auf; bewusstes Kartenlesen und Übung halten das innere Navigationssystem aktiv.
In einem Gespräch zwischen Christine Langer und Katharina Ditschke erklärt die Folge, wie der Hippocampus mit Place‑ und Grid‑Cells eine kognitive Karte des Raums bildet. Ditschke erläutert Studien (u. a. von Toru Ishikawa), die zeigen, dass GPS zwar zum Ziel führt, das räumliche Survey‑Wissen jedoch reduziert. Folge: stärkere Abhängigkeit von Turn‑by‑Turn‑Anweisungen und weniger umfassende mentale Karten. Praktische Gegenmaßnahmen wie Kartenstudium, das Handy in der Tasche lassen oder Leute nach dem Weg fragen werden empfohlen.
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KKatharina DitschkeGAST
Katharina Ditschke von der ARD Wissenschaftsredaktion erläutert neurowissenschaftliche Befunde und Studien zur räumlichen Orientierung, erklärt Place‑ und Grid‑Cells sowie Auswirkungen von GPS‑Nutzung und gibt praxisnahe Tipps zur Stärkung des Orientierungssinns.
Alle Auftritte von Katharina Ditschke →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.