Nützlich, doch zu welchem Preis? So umweltschädlich ist KI
3. Juni 2026 · 6 Min.
Der UN-Bericht macht deutlich, dass Künstliche Intelligenz zwar nützlich ist, aber bereits heute beträchtliche Mengen Strom, Wasser und Fläche verbraucht und dieser Ressourcenbedarf in den nächsten Jahren deutlich steigen könnte.
Ein Bericht des Instituts für Wasser, Umwelt und Gesundheit der Vereinten Nationen analysiert erstmals umfassend den ökologischen Fußabdruck von KI – von Stromverbrauch über Wasserbedarf bis zu Flächen- und Elektroschrottfragen. Die genannten Zahlen (z. B. aktueller Stromanteil, Wasserverbrauch) sorgen für Aufmerksamkeit, zugleich wird die Datenbasis von Fachleuten kritisch bewertet. Wichtig sind laut Expertinnen und Experten eher die Größenordnungen als einzelne Prozentpunkte; als Gegenmaßnahmen gelten effizientere Hardware, schlankere Modelle und spezialisierte KIs.
Zahlen & Fakten
1,5 %
Aktueller Anteil des weltweiten Stromverbrauchs für entsprechende Rechenzentren (im Bericht genannt).
3–4 %
Prognose für den Anteil des Stromverbrauchs im Jahr 2030 laut Bericht.
9 Milliarden m³/Jahr
Im Bericht genannter jährlicher Wasserverbrauch für KI-Rechenzentren.
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
100 Kernkraftwerke
Vom Bericht genannter Vergleich: der prognostizierte Strombedarf bis 2030 entspricht etwa der Leistung von ca. 100 Kernkraftwerken.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieBericht des Instituts für Wasser, Umwelt und Gesundheit der Vereinten Nationen (UN) zum ökologischen Fußabdruck von KI (im Beitrag genannt)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
FFrank WittigGAST
Redakteur in der ARD-Wissenschaftsredaktion; recherchierte die wissenschaftliche Lage zur Kryotherapie und erläutert physiologische Effekte, Studieneinschätzungen und medizinische Anwendungsgebiete.
Alle Auftritte von Frank Wittig →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.