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Satelliten-Absturz über Tonga: Haben die Beobachtungen geklappt?

1. September 2026 · 8 Min.

Ein Messflug mit 30 Kameras beobachtete erfolgreich das Verglühen von ESA-Satelliten über Tonga und liefert erstmals detaillierte Daten zur Art des Auseinanderbrechens und zur Materialausgasung in der oberen Atmosphäre.

Die ESA hat zwei Satelliten kontrolliert über dem Südpazifik (Tonga) deorbitiert. Ein internationales Forschungsteam, darunter Raumfahrtingenieure der Uni Stuttgart, flog mit einem umgebauten Businessjet und 30 Kameras die Messflüge, um das Verglühen zu dokumentieren. Die Beobachtungen sollen Lücken in Wissen über Bruchprozesse, Höhen des Verglühens, Materialverhalten und mögliche Rückstände in der Atmosphäre schließen und Zukunftsmodelle verbessern.

Zahlen & Fakten

30 Kameras

30 Kameras in einem umgebauten Messflugzeug, genutzt von einem internationalen Beobachtungsteam mit Beteiligung von Raumfahrtingenieuren der Uni Stuttgart.

15.000 Meter

Das Messflugzeug konnte bis etwa 15.000 Meter (15 km) steigen, um in dünnerer Atmosphäre Spektrallinien des Verglühens zu messen.

172 Inseln

Der Inselstaat Tonga besteht aus 172 Inseln, weshalb die Region für kontrollierte Deorbit-Tests genutzt wurde.

Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigen

10 Personen

Ein Team von zehn Personen betreute an Bord die 30 Kameras und die Messausrüstung.

>16.000 Satelliten

Insgesamt befinden sich aktuell mehr als 16.000 Satelliten in der Erdumlaufbahn, eine Zahl, die das Monitoring von Wiedereintritten dringlicher macht.

5 Jahre

Typische Lebensdauer moderner erdnaher Internet-Satelliten liegt bei etwa fünf Jahren, bevor Entsorgungsmaßnahmen nötig werden.

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Ort, Anlass und Erfolg der Mission · ab 00:00
Aufbau der Beobachtungsmission und Ausrüstung · ab 00:45
Flugprofil, Timing und Messbedingungen · ab 01:52
Warum Messungen in großer Höhe (ca. 15 km) wichtig sind · ab 03:03
Art der Satelliten und Vorhersagbarkeit des Absturzes · ab 03:28
Wissenschaftliche Ziele: Bruchprozesse, Rückstände und Modellbildung · ab 04:37
Lebensdauer, Entsorgungspraxis und Diskussion um Wiederverwendbarkeit · ab 05:41

Wer spricht

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Uwe GradwohlGAST

Physiker und Redakteur in der ARD-Wissenschaftsredaktion, in der Folge als Experte zur Sonnenfinsternis befragt; erklärt die wissenschaftliche Bedeutung von Totalitäten (Sonnenkorona), gibt Beobachtungstipps und ordnet Häufigkeit sowie kommende Finsternisse ein.

Alle Auftritte von Uwe Gradwohl

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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