Satelliten-Absturz über Tonga: Haben die Beobachtungen geklappt?
1. September 2026 · 8 Min.
Ein Messflug mit 30 Kameras beobachtete erfolgreich das Verglühen von ESA-Satelliten über Tonga und liefert erstmals detaillierte Daten zur Art des Auseinanderbrechens und zur Materialausgasung in der oberen Atmosphäre.
Die ESA hat zwei Satelliten kontrolliert über dem Südpazifik (Tonga) deorbitiert. Ein internationales Forschungsteam, darunter Raumfahrtingenieure der Uni Stuttgart, flog mit einem umgebauten Businessjet und 30 Kameras die Messflüge, um das Verglühen zu dokumentieren. Die Beobachtungen sollen Lücken in Wissen über Bruchprozesse, Höhen des Verglühens, Materialverhalten und mögliche Rückstände in der Atmosphäre schließen und Zukunftsmodelle verbessern.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
UUwe GradwohlGAST
Physiker und Redakteur in der ARD-Wissenschaftsredaktion, in der Folge als Experte zur Sonnenfinsternis befragt; erklärt die wissenschaftliche Bedeutung von Totalitäten (Sonnenkorona), gibt Beobachtungstipps und ordnet Häufigkeit sowie kommende Finsternisse ein.
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