So schlimm wie nie? Wie der Kampf gegen Ebola im Kongo aussieht
10. August 2026 · 19 Min.
Christiane Piepel berichtet aus Mongbalu (Ituri): Ebola breitet sich rasch im Ostkongo aus, Helfer kämpfen unter schlechten Sicherheits- und Vertrauensbedingungen, viele kommen zu spät in Behandlung und sterben.
Christiane Piepel, Fachärztin für Innere Medizin, Infektiologie und Tropenmedizin für Ärzte ohne Grenzen, schildert die Lage im Behandlungszentrum in Mongbalu (Provinz Ituri). Sie beschreibt hohe Patientenzahlen, späte Vorstellungen in der Klinik mit schwersten Flüssigkeitsverlusten und Organversagen sowie massive Probleme bei Kontaktverfolgung, fehlendem Vertrauen der Bevölkerung und unsicheren Sicherheitsbedingungen. Deshalb sei die Eindämmung schwierig und die Sterblichkeit vor Ort oft höher als die offiziellen Zahlen vermuten lassen.
Zahlen & Fakten
40–50 %
offiziell genannte Bandbreite der Sterblichkeit (im Beitrag referiert)
4.000
ungefähr Erkrankte im Ostkongo (offizielle Angabe im Beitrag)
1.800
ungefähr Verstorbene in den vergangenen Monaten im Ostkongo (im Beitrag genannt)
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
150.000
ungefähre Einwohnerzahl der Community/Region, in der Piepel arbeitet (im Gespräch genannt)
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
CChristiane PiepelGAST
Fachärztin für Innere Medizin, Infektiologie und Tropenmedizin; arbeitet für Ärzte ohne Grenzen in der Provinz Ituri (Mongbalu) und behandelt dort Ebola-Patientinnen und -Patienten in einem integrierten Behandlungszentrum, beschreibt klinische Abläufe, psychosoziale Belastungen der Teams und die schwierigen lokalen Rahmenbedingungen.
Alle Auftritte von Christiane Piepel →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.