Streaming-Anbieter passen ihre Serien an Handynutzer an
8. Juni 2026 · 6 Min.
Streaming-Anbieter gestalten Serien zunehmend so, dass sie auch mit geteiltem Blick aufs Smartphone funktionieren, erklärt Pascal Kiss.
Pascal Kiss berichtet, dass Streaming-Dienste wie Netflix ihre Produktionen an ein weniger aufmerksames Publikum anpassen: Szenen werden visueller, Dialoge öfter wiederholt oder lauter gesetzt und Handlungsinformationen explizit erklärt. Studien und Beobachtungen zeigen, dass Smartphone-Nutzung beim Schauen sehr verbreitet ist (Umfragen ca. 60 %, verdeckte Beobachtungen bis 91 %). Kiss erklärt zudem Gründe für dieses Verhalten und gibt praktische Tipps, wie man wieder bewusster Serien und Filme genießen kann.
Zahlen & Fakten
60 %
Anteil Erwachsener bis 65 in Umfragen, die angeben, beim Fernsehen/Seriengucken nebenbei das Smartphone zu nutzen
91 %
Anteil der über 500 beobachteten Personen in einer verdeckten Untersuchung, die gelegentlich zum Smartphone griffen
118
Anzahl Studierender, die an der beschriebenen deutschen Feldbeobachtung beteiligt waren
Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
über 500
Anzahl der im Rahmen der deutschen verdeckten Beobachtung beobachteten Personen
2019
Jahr einer von Facebook/Meta durchgeführten Blickfeldstudie, die Aufmerksamkeitsanteile beim Fernsehen untersuchte
3–4-mal
Berichtete Häufigkeit, mit der Handlungsinformationen im Dialog wiederholt werden sollen
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• Studie2019 Studie von Facebook (heute Meta) zu Blickfeldstudien beim Fernsehen
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
PPascal KissGAST
ARD-Wissenschaftsredakteur, der zur veränderten Mediennutzung recherchierte und erläutert, wie Streaming-Anbieter ihre Serien an weniger aufmerksame Zuschauer anpassen sowie Studienergebnisse und praktische Tipps präsentiert.
Alle Auftritte von Pascal Kiss →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.