Toxisches Männerbild? So denken wir über Männlichkeit
18. Juni 2026 · 8 Min.
Eine repräsentative Schweizer Studie zeigt: Bei vielen jungen Männern herrschen restriktiv-dominante Männlichkeitsbilder vor, die mit Abwertung von Frauen und sexuellen Minderheiten sowie hoher Sorge um „bedrohte Männlichkeit“ verbunden sind.
In der Folge erläutert Dr. Denis Ribeaud Ergebnisse einer ersten groß angelegten Schweizer Befragung zu Männlichkeitsbildern. Besonders junge Männer (18–24) zeigen häufig ein enges, dominantes Verständnis von Männlichkeit, das mit Misogynie, Schwulenfeindlichkeit und Legitimation von Dominanz/ Gewalt korreliert. Als mögliche Ursachen werden digitale Sozialmedien, Manosphere-Konsum und Bildungsunterschiede diskutiert. Ansätze reichen von medialer Bildung bis zu weitergehender Forschung und zivilgesellschaftlichen Entscheidungen.
Zahlen & Fakten
6.000
Anzahl der für die Schweizer Studie befragten Personen
18–64
Altersbereich der Befragten in der Studie
18–24
Altersgruppe mit besonders hohen Werten beim ‚Faktor M‘ (restriktiv-dominantes Männlichkeitsbild)
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
25–64
Ältere Altersgruppe, in der die Unterschiede geringer ausfallen
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
DDr. Denis RibeaudGAST
Kriminologe und Soziologe am Jacobs Center for Productive Youth Development, Universität Zürich; einer der Studienautoren der ersten groß angelegten Schweizer Befragung zu Männlichkeitsbildern, die Einstellungen zu Familie, Partnerschaft, Sexualität und Gewalt untersucht.
Alle Auftritte von Dr. Denis Ribeaud →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.