Waldbrand-Rauch bringt Aerosole nach Mitteleuropa
6. August 2026 · 9 Min.
Rauch von großflächigen Waldbränden in Südeuropa transportiert große Mengen an Aerosolen bis nach Mitteleuropa und beeinflusst dort Messwerte, Wetter, Klima und Gesundheit.
In einem Gespräch mit Dr. Benjamin Brehm erläutert das Paul-Scherrer-Institut gemessene Rauchfahnen, die bis zum Jungfraujoch reichen und dort Konzentrationen von Aerosolen aufweisen, die fünf- bis zehnfach über dem langjährigen Mittel liegen. Die Partikel bestehen zu einem Großteil aus organischer Substanz und Ruß, können lange in höheren Atmosphärenschichten verbleiben und weite Strecken zurücklegen. Das hat direkte Folgen für Luftqualität und Wetterdynamik; langfristige Klimawirkungen sind kurzzeitig, komplex und wenig verstanden. Gesundheitsrisiken durch feine Partikel (PM2,5) sind akut besorgniserregend.
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Wer spricht
DDr. Benjamin BrehmGAST
Dr. Benjamin Brehm ist Atmosphärenchemiker am Zentrum für Energie- und Umweltwissenschaften des Paul‑Scherer‑Instituts in Villigen (Schweiz). Er forscht mit Daten der Jungfraujoch‑Messstation zu Rauchtransport, Aerosolzusammensetzung und Prozessen in der freien Atmosphäre und erklärt Messbefunde sowie ihre Bedeutung für Wetter, Klima und Gesundheit.
Alle Auftritte von Dr. Benjamin Brehm →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.