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Warum in Venezuela die Erde bebte

25. Juni 2026 · 7 Min.

Die schweren Erdbeben in Venezuela (Magnituden 7,2 und 7,5) erklärt Andreas Riedbrock als Folge von Spannungsaufbau und Spannungsumlagerung an der Plattengrenze zwischen karibischer und südamerikanischer Platte.

Astrid Meisoll spricht mit Andreas Riedbrock über die zwei heftigen Erdbeben in Venezuela. Riedbrock erklärt, dass die Beben an der Grenze zwischen karibischer und südamerikanischer Platte durch über lange Zeit aufgebaute Spannungen entstanden sind. Er erläutert das Phänomen von Dubletten, die Schwierigkeit der Vorhersage sowie das Risiko starker Nachbeben. Außerdem diskutiert er, wie Bauweise und wirtschaftliche Lage die Zerstörung verstärken können.

Themen & Erkenntnisse

Ereignis: zwei schwere Erdbeben in Venezuela · ab 00:00
Ursache: Plattengrenze Karibik / Südamerika · ab 01:00
Vorhersagbarkeit von Erdbeben · ab 01:58
Dublette: zwei große Beben kurz nacheinander · ab 03:08
Nachbebenrisiko und mögliche Stärke weiterer Erschütterungen · ab 05:07
Schadensausmaß, Bauweise und staatliche Kontrolle · ab 06:04

Wer spricht

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Andreas RiedbrockGAST

Professor für Geophysik und Seismologie am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Im Gespräch erklärt er Plattentektonik, Dubletten und Nachbebenrisiken, erläutert chaotische Bruchprozesse an Verwerfungsflächen und spricht über erdbebensichere Bauweise sowie seine Erfahrungen mit Forschung in Venezuela.

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