
Der Irrtum von WIDERSETZEN, oder: Warum Aktivismus meistens scheitert...
12. Juli 2026 · 17 Min.
Große Blockade-Aktionen wie „Widersetzen Erfurt“ sind emotional nachvollziehbar, aber strategisch oft wirkungslos, wenn sie darauf abzielen, rechtmäßige Parteitage zu verhindern.
Die Hosts hinterfragen die Effektivität des Erfurt-Protests und argumentieren, dass das Ziel, den AfD-Parteitag zu verhindern, objektiv verfehlt wurde. Sie diskutieren, wie Mobilisierungsfreude und moralisches Handeln oft zur Selbstzweckpraxis degenerieren und plädieren für klarere, lokal wirksame Aktivismus-Formen. Außerdem beantworten sie Publikumsfragen zum Staatsverständnis und diskutieren ein neues Buch, das radikale Planung und ökologischen Sozialismus fordert.
Zahlen & Fakten
25–33 %
In den Gesprächen genannte aktuelle Umfragewerte, mit denen die AfD in Reichweite eines Viertels bis Drittels der Stimmen beschrieben wird.
210.000
Einwohnerschaft der Stadt Erfurt (im Gespräch genannt).
50.000
Von Aktivisten geschätzte Zahl der Teilnehmer*innen an den Protesten in Erfurt (im Gespräch genannt).
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2,5 Stunden
Länge des SpeakEasyBar-Formats: die Folge dauert knapp zweieinhalb Stunden (Ankündigung im Gespräch).
Themen & Erkenntnisse
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