Wohlstand für Alle
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Ep. 359: Die Wegzugsteuer – Enteignung durch die Hintertür?

24. Juni 2026 · 29 Min.

Die Wegzugsteuer verpflichtet im Falle eines dauerhaften Wohnsitzwechsels Steuerpflichtige, auf fiktive Wertzuwächse von Unternehmensanteilen Steuern zu zahlen; sie soll Steuerflucht verhindern, wurde historisch mehrfach reformiert und bietet sowohl Instrumente zur Bindung von Kapital als auch klare Grenzen für Steuerpolitik.

In der Folge diskutieren die Hosts die Funktionsweise, Geschichte und politische Einordnung der Wegzugsteuer. Sie erklären historische Vorläufer (1918, Reichsfluchtsteuer 1931), die Einführung des Außensteuergesetzes 1972 und den berühmten Fall Helmut Horten als Anlass für Reformen. Zudem erläutern sie jüngere Verschärfungen (z.B. 2022/2025), praktische Wirkungen auf vermögende Personen und Grenzen dieses Instruments gegenüber mobilem Kapital. Abschließend wägen sie ab, ob die Steuer als "kalte Enteignung" zu verstehen ist oder als legitimes Mittel gegen Steuervermeidung.

Rubriken

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Einstieg: Debatte um Kapitalmobilität und Einführung in die Wegzugsteuer · ab 00:13
Historische Entstehung und Beispiele (Reichsfluchtsteuer, Horten-Fall, Außensteuergesetz) · ab 04:53
Aktuelle Regelungen, Reformen und politische Einordnung · ab 20:32

Wer spricht

O
Ole NymonHOST

Co-Host des Podcasts „Wohlstand für alle“. In der Episode führt er durch die Debatte um Enteignung und Verstaatlichung, analysiert bundespolitische Beschlüsse und diskutiert rechtliche sowie historische Kontexte ökonomischer Eingriffe des Staates.

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W
Wolfgang M. SchmidtHOST

Teilnehmerin der Technoparty; beschreibt das Erlebnis, vor dem Altar zu tanzen und die besondere Atmosphäre im Kirchenraum.

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