Die Folge zeigt, dass der Keynesianismus einen liberalen Kern mit postliberalen Zügen verbindet: staatliche Lenkung und technokratische Institutionen stabilisieren die Marktwirtschaft bei gleichzeitiger Ausweitung individueller Freiheiten im Privaten.
Die Hosts diskutieren die gegenwärtige Debatte um Postliberalismus und gehen zur historischen Herkunft zurück: einem zentralen Text von 1925. Zentral ist die These, dass ein reformierter Liberalismus staatliche Steuerung und halbautonome Institutionen benötigt, um kapitalistische Krisen zu dämpfen, zugleich aber individuelle Freiheiten im Privatleben zu schützen. Die Folge analysiert fünf Themenfelder (Frieden, Staat, Geschlechterfragen, Drogen, Wirtschaft) und zieht Parallelen zur heutigen Postliberalismus-Debatte.
Zahlen & Fakten
1925
Jahr des besprochenen Vortrags, auf den die Analyse zurückgeht
5
Anzahl der von Keynes laut Folge als entscheidend bezeichneten Punkte für einen zeitgemäßen Liberalismus (Frieden, Staat, Geschlechterfragen, Rauschmittel, Wirtschaft)
1959
Jahr des Godesberger Programms der SPD, das als Beispiel für einen 'Volkspartei'-Begriff herangezogen wird
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• ArtikelJohn Maynard Keynes: The End of Laissez-Faire (Online-Aufsatz).
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
OOle NymonHOST
Co-Host des Podcasts „Wohlstand für alle“. In der Episode führt er durch die Debatte um Enteignung und Verstaatlichung, analysiert bundespolitische Beschlüsse und diskutiert rechtliche sowie historische Kontexte ökonomischer Eingriffe des Staates.
Alle Auftritte von Ole Nymon →WWolfgang M. SchmidtHOST
Teilnehmerin der Technoparty; beschreibt das Erlebnis, vor dem Altar zu tanzen und die besondere Atmosphäre im Kirchenraum.
Alle Auftritte von Wolfgang M. Schmidt →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
