
Das AfD-Wahlprogramm für Sachsen-Anhalt enthält punktuelle sozialpolitische Vorschläge, bleibt aber ökonomisch orthodox und austeritätstreu, wodurch es finanzierbar kaum zu realisieren ist und zugleich Raum für repressiven Kulturkampf bietet.
In der Folge analysieren die Hosts das 160-seitige AfD-Wahlprogramm für Sachsen-Anhalt und konzentrieren sich auf Wirtschafts- und Sozialpolitik. Zwar finden sich vereinzelte sozialpolitisch positive Vorschläge (z. B. Familien- und Ausbildungsförderungen), doch fehlen Finanzierungskonzepte und viele Forderungen sind rechtlich nicht Ländersache. Ökonomisch bindet sich die AfD an Austerität, wodurch große Finanzlücken entstehen; parallel dominiert ein kulturkämpferischer Ton gegenüber Migrant:innen und gesellschaftlichen Minderheiten.
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