Wohlstand für Alle
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SEROTONIN: Michel Houellebecqs düsterster Roman

27. Juni 2026 · 14 Min.

Houellebecqs Serotonin zeichnet ein düsteres Bild eines abgewirtschafteten Europas, erzählt durch den emotional abgestumpften Ich-Erzähler, dessen Antidepressivum Wahrnehmung und Lebenslust dämpft.

In dieser Folge diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt Michel Houellebecqs Roman 'Serotonin' (2019) und setzen ihn in den Kontext der Gelbwesten-Proteste. Sie analysieren plotbezogene Elemente — den depressiven Ich-Erzähler, seine Einnahme des Medikaments Captorix und die verfallende französische Provinz — sowie die politischen Lesarten des Texts, etwa Protektionismus versus Freihandel und die Darstellung von Landwirtschaft und Geschlechterverhältnissen.

Rubriken

Themen & Erkenntnisse

Einführung, Veröffentlichungszeitpunkt und Kontext · ab 00:09
Handlung, Protagonist und Erzählperspektive (Captorix) · ab 05:46
Politische und ethische Deutungen: Protektionismus, Bauernproteste, Misogynie · ab 07:49

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