
Wie Wolfgang Streeck und Chantal Mouffe zum Meme geworden sind! – Speakeasy 33
13. Juni 2026 · 21 Min.
Ein viraler Clip eines fünf Jahre alten Gesprächs zeigt, wie kurze Social‑Media‑Ausschnitte alte linke Debatten über Populismus, Souveränität und die Spannung zwischen Demokratie und Kapitalismus neu entfalten können.
In der SpeakEasyBar analysieren Ole und Wolfgang, wie ein fünf Jahre altes Gespräch zweier linker Intellektueller durch Meme‑Kultur viral ging und eine erneute Debatte über linken Populismus anstößt. Sie erklären die strategische Idee eines linken Populismus (Antagonismus, Äquivalenzketten) und kritische Diagnosen zur Entdemokratisierung durch supranationale Institutionen. Zugleich diskutieren sie die Forderung nach nationalstaatlicher Souveränität als Bedingung demokratischer Steuerung der Wirtschaft und die zugrundeliegende Spannung zwischen Demokratie und Kapitalismus. Abschließend gibt die Folge einen Ausblick auf die zweite Stunde, in der geopolitische Debatten zwischen Realisten und Falken thematisiert werden.
Zahlen & Fakten
5 Jahre
Alter des Gesprächs, das durch Clips viral ging
2019
Jahr, in dem die Hosts den Podcast gestartet haben
mehr als 2 Stunden
Gesamtlänge der SpeakEasy-Bar (gesamte Sendung)
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchGekaufte Zeit: Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus (Adorno‑Vorlesungen) von Wolfgang Streeck
• BuchPostdemokratie / Begriff von Colin Crouch (im Gespräch als Bezugspunkt genannt)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.