Zeit für History
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Der Gulag: Vergessene Hölle der Sowjetunion

15. Juli 2026 · 1 Std. 2 Min.

Der Gulag war kein einzelnes Lager, sondern eine staatliche Verwaltungsstruktur, die Zwangsarbeit und systematische Unterdrückung zur wirtschaftlichen Erschließung riesiger Gebiete nutzte und Millionen Menschen entrechtete.

Die Folge zeichnet die Entstehung des Gulag vom zaristischen System der Verbannung über die frühen Arbeitslager der Revolution bis zur institutionellen Ausweitung in den 1920er/30er Jahren nach. Sie erklärt, wie ökonomische Ziele, willkürliche Politik und die Instrumentalisierung von Zwangsarbeit Großprojekte vorantrieben und zugleich zu Massenleid und hoher Sterblichkeit führten. Beispiele sind die Solowetsky-Inseln, die Siedlungskatastrophe von Narsino und der Bau des Weißmeer–Ostsee-Kanals.

Rubriken

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Ursprünge: Von zaristischen Verbannungen zur revolutionären Praxis · ab 09:02: Entwicklung von Verbannung und frühen Arbeitslagern im Zarenreich und nach der Revolution als Basis des späteren Gulag.
Solowetsky und Lageralltag: Brutalität, Ökonomie und Alltag · ab 21:52: Solowetsky als Prototyp: Isolation, grausame Alltagspraktiken und die frühe ökonomische Nutzung von Häftlingsarbeit.
Institutionalisierung und Ökonomisierung: Frenkel, Stalin und Großprojekte · ab 39:29: Gründung der Gulag-Behörde, Frenkels Arbeitskategorisierung und Einsatz für stalinistische Großprojekte.

Wer spricht

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Simon KellnerHOST

Simon Kellner ist Moderator des Podcasts ‚Zeit für History‘. Er recherchiert und produziert die Sendung eigenständig, veröffentlicht regelmäßig Doppelfolgen und betreibt begleitende Kanäle (Instagram, WhatsApp). In der Folge kündigt er sein historisches Buch ‚Tatort Rom‘ an, das er im Selbstverlag herausbringen möchte; er gibt Einblicke in seine Recherchequellen und Methoden.

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KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.