Eine im Frankfurter Ghetto beginnende jüdische Familie nutzte Münzhandel, Hofgeschäfte und Kriegsfinanzierung, organisierte systematisch ihre Söhne und wurde so im frühen 19. Jahrhundert zu einer international vernetzten Bankendynastie.
Die Folge zeichnet den Aufstieg einer ursprünglich im Frankfurter Ghetto lebenden Familie nach: Vom Münzhandel zur Rolle als Hofaktoren, über profitable Geschäfte mit Fürsten und die Finanzierung kriegerischer Vorhaben bis zur geplanten Internationalisierung. Durch strategische Eheschließungen, Mitgiften, enge Familienstrukturen und die Verteilung der Söhne auf Europas Handelszentren wuchs das Vermögen schnell, die Firma wurde formal neu strukturiert und zur Basis eines europäischen Bankennetzwerks ausgebaut.
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