Eine im Frankfurter Ghetto beginnende jüdische Familie nutzte Münzhandel, Hofgeschäfte und Kriegsfinanzierung, organisierte systematisch ihre Söhne und wurde so im frühen 19. Jahrhundert zu einer international vernetzten Bankendynastie.
Die Folge zeichnet den Aufstieg einer ursprünglich im Frankfurter Ghetto lebenden Familie nach: Vom Münzhandel zur Rolle als Hofaktoren, über profitable Geschäfte mit Fürsten und die Finanzierung kriegerischer Vorhaben bis zur geplanten Internationalisierung. Durch strategische Eheschließungen, Mitgiften, enge Familienstrukturen und die Verteilung der Söhne auf Europas Handelszentren wuchs das Vermögen schnell, die Firma wurde formal neu strukturiert und zur Basis eines europäischen Bankennetzwerks ausgebaut.
Zahlen & Fakten
35.000
Einwohnerzahl von Frankfurt im späten 18. Jahrhundert
3.000
Anzahl jüdischer Einwohner in Frankfurt (etwa ein Zehntel)
1743/1744
vermutetes Geburtsjahr des Gründungsvaters
Weitere 11 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
1755
Jahr, in dem beide Eltern des Gründers starben
25
Alter des Gründers 1769 bei der Ernennung zum Hofaktors
2.000 Gulden
Mitgift der Ehefrau (Gulde Schnapper)
2.400 Gulden
jährlicher Haushalt von Goethes Familie als Vergleichswert
19
Anzahl der Kinder des Gründers
10
Kinder, die das Kindesalter überlebten (5 Töchter, 5 Söhne)
250.000 Gulden
Startkapital, das ein Sohn 1798 bei seiner Auswanderung nach England mitnahm
600.000 Gulden
Darlehen, das 1809 an einen befreundeten Fürsten gewährt wurde
400.000 Gulden
anschließendes Darlehen an den Finanzminister von Dänemark
50 Anteile
Aufteilung des Gewinns/Verlusts in der Firmenstruktur zur Verteilung auf die Söhne
5
Anzahl der Söhne, die später Niederlassungen in fünf europäischen Städten gründeten
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchEgon Caesar Conte Corti: Die Rothschilds: Des Hauses Aufstieg, Blütezeit und Erbe
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.