Die Folge zeigt, wie ein im 19. Jahrhundert entstandenes, europaweit vernetztes Bankhaus Staaten, Großprojekte und den Eisenbahnausbau finanzierte und sich später in viele unabhängige Familienzweige aufspaltete.
Der Podcast rekonstruiert den Aufstieg einer internationalen Bankdynastie im 19. Jahrhundert: vom Geldtransfer während der napoleonischen Kriege über Staatskredite bis zur Finanzierung von Eisenbahnprojekten und des Suezkanal-Anteilskaufs. Es wird die Arbeitsweise des internationalen Wechselnetzes erläutert, die gesellschaftliche Integration der Familie thematisiert sowie der Verlust und die Zerschlagung von Vermögenswerten im 20. Jahrhundert. Abschließend erklärt die Folge, dass heute kein einheitliches Rothschild-Vermögen mehr existiert.
Zahlen & Fakten
400.000 Gulden
Kreditangebot des Familiengründers an Dänemark (um 1810), genannt im Vergleich zur späteren Kapitalgröße.
ca. 100 km
Planung einer Bahnstrecke in Österreich zum Transport von Kohle/Salz, die in der Folge als Beispiel für frühe Bahnprojekte genannt wird.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchNiall Ferguson: Das Haus Rothschild: Propheten des Geldes (Buch)
• BuchEgon Caesar Conte Corti: Die Rothschilds: Des Hauses Aufstieg, Blütezeit und Erbe (Buch)
• BuchBrockhaus Konversations-Lexikon (Ausgabe 1826) – Eintrag zur Familie Rothschild, zitiert zur öffentlichen Darstellung der Dynastie
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
ZZeit für HistoryHOST
Host der Podcast-Reihe ‚Zeit für History‘; führt durch diese Folge und interviewt Prof. Dr. Jörg Barbarowski.
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