Washington vs. Pontiac: Was der Kampf um Land für die Geburt der USA bedeutet
30. Mai 2026 · 1 Std. 14 Min.
Die Gründung der USA war nicht nur ein Kampf europäischer Kolonisten gegen die britische Krone, sondern auch ein Krieg gegen die Unabhängigkeit indigener Völker, deren Land die Amerikaner zur Basis ihrer Expansion machten.
Die Folge erzählt die Vorgeschichte der amerikanischen Unabhängigkeit aus einer oft übersehenen Perspektive: Sie zeigt, wie junge Siedler wie George Washington systematisch indianisches Land aufkauften und spekulierten, wie der Kampf um diese Territorien zum Französisch-Indianischen Krieg führte, und wie die neu gegründeten USA ihre Expansion nach Westen gesetzlich verankerten – stets auf Kosten der dort lebenden indigenen Nationen. Die Unabhängigkeit der Amerikaner bedeutete für die Ureinwohner das Ende ihrer Unabhängigkeit.
Zahlen & Fakten
2 Millionen Menschen
Bevölkerung der britischen Kolonien 1775, als der Unabhängigkeitskrieg beginnt
5–10 Millionen Menschen
Geschätzte indigene Bevölkerung Nordamerikas zu Beginn der europäischen Besiedlung
1,5 Millionen Menschen
Indigene Bevölkerung um 1700 – Bevölkerungskollaps durch Epidemien und Kriege
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4 Millionen Menschen
Bevölkerung der USA 1790, 15 Jahre nach Kriegsende
1.5 Millionen
Geschätzte indianische Bevölkerung Nordamerikas um 1700, gegenüber 5–10 Millionen vor europäischer Ankunft; Bevölkerungskollaps durch Krankheiten und Kolonisierung
2 Millionen
Bevölkerung der britischen Kolonien 1775, Verdopplung pro 25 Jahre seit 1700
4 Millionen
Bevölkerung der USA 1790, davon etwa 90 % weiß
1459 Acres
Land, das George Washington 1750 im Shenandoah Valley kauft – etwa sechs Quadratkilometer
52.000 Acres
Gesamtfläche, die Washington zwischen 1749 und 1799 kauft (zugleich 65.000 Acres Anrechte)
250.000 Siedler
Bevölkerung der britischen Kolonien 1700
1500 Tote
Britische Siedler, die im Frontierkrieg während des French and Indian War sterben
1000 Gefangene
Britische Siedler, die von Delaware, Shawnee und Mingo gefangen genommen werden
700 Soldaten
Todesfälle bei der US-Armee in der Schlacht von 1791 gegen Shawnee, Delaware und Miami
35 indianische Krieger
Todesfälle auf indigener Seite 1791 – größter Sieg einer indianischen Allianz gegen die USA
250.000
Europäische Siedler in britischen Kolonien im Jahr 1700
52.000 Acre
Land, das George Washington zwischen 1749 und 1799 aktiv aufkauft (etwa 210 km² verteilt über mehrere Staaten)
65.000 Acre
Zusätzliche Landanrechte, die Washington spekulativ erworben hat (etwa 263 km²)
1.459 Acre
Erster Landkauf Washingtons 1750 im Shenandoah Valley (etwa 6 km²)
1.500
Geschätzte britische Siedler, die während des Französisch-Indianischen Krieges an der Frontier starben
1.000
Geschätzte britische Siedler, die während des Französisch-Indianischen Krieges gefangengenommen wurden, hauptsächlich durch Delaware, Shawnee und Mingo
700
Amerikanische Soldaten, die 1791 in der Schlacht gegen Shawnee, Delaware und Miami starben – die schlimmste Niederlage der USA gegen eine indianische Allianz
35
Indianische Krieger, die in dieser Schlacht von 1791 starben – größter Sieg einer indianischen Allianz gegen die USA
1.000
Delegierte der Ohio-Nationen, die 1795 im Vertrag von Greenville massive Gebiete an die USA abtreteten
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchThe Indian World of George Washington
• BuchVerlorene Welten: eine Geschichte der Indianer Nordamerikas
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
JJudith ScholterHOST
Redakteurin bei ZEIT Geschichte und Moderatorin des Podcasts »Wie war das noch mal?«; beleuchtet historische Themen von der US-Gründungsgeschichte bis zu Konflikten des 20. Jahrhunderts.
Alle Auftritte von Judith Scholter →MMarkus FlohrHOST
Redakteur bei ZEIT Geschichte und Co-Host des Podcasts »Wie war das noch mal?«; diskutiert mit Kollegen historische Ereignisse von der US-Gründungsgeschichte bis zu kolonialen Konflikten Nordamerikas.
Alle Auftritte von Markus Flohr →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.