Wie wehrhaft war Weimar? Hitlers Putsch und Aufstieg (2/2)
15. August 2026 · 1 Std. 16 Min.
Die Weimarer Republik war nicht wehrlos: Sie setzte Gesetze, Notverordnungen und regionale Maßnahmen ein, scheiterte jedoch letztlich an wechselndem politischen Konsens und dem inneren Legitimationsverlust.
Die Folge analysiert, wie die junge Demokratie zwischen 1922 und 1932 mit politischen Morden, Putschversuchen und radikalen Parteien umging. Sie zeichnet die Eskalationsjahre 1923 (Ruhrbesetzung, Inflation, Hitler-Putsch) nach, erklärt den Einsatz von Artikel 48 und regionalen Ausnahmezuständen und betrachtet das Ringen um Parteiverbote, die Rolle Preußens als Bollwerk der Republik sowie das allmähliche Versiegen demokratischer Unterstützung. Am Ende steht die These: Gesetze allein genügten nicht — die Demokratie brach durch schleichenden Legitimationsverlust zusammen.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
MMarkus FlohrHOST
Redakteur bei ZEIT Geschichte und Co-Host des Podcasts »Wie war das noch mal?«; diskutiert mit Kollegen historische Ereignisse von der US-Gründungsgeschichte bis zu kolonialen Konflikten Nordamerikas.
Alle Auftritte von Markus Flohr →JJudith ScholterHOST
Redakteurin bei ZEIT Geschichte und Moderatorin des Podcasts »Wie war das noch mal?«; beleuchtet historische Themen von der US-Gründungsgeschichte bis zu Konflikten des 20. Jahrhunderts.
Alle Auftritte von Judith Scholter →SSamuel RiethHOST
Samuel Rieth, Redakteur bei ZEIT Geschichte, analysiert in der Folge konkrete Fälle (Fememorde, Organisation Konsul), erklärt juristische Abläufe vor Staatsgerichtshof und kommentiert Probleme der Justiz und regionalen Behörden.
Alle Auftritte von Samuel Rieth →FFrank WernerHOST
Frank Werner, Chefredakteur von ZEIT Geschichte, erläutert die historischen Kipppunkte Weimars, hat das Essay im aktuellen Heft verfasst und bringt analytische Perspektiven zu Gesetzesmaßnahmen und politischer Kultur ein.
Alle Auftritte von Frank Werner →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.