Zukunft? – Der Podcast von SRF
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Albert Rösti: «Man darf es auch nicht übertreiben»

2. Juli 2026 · 26 Min.

Bundesrat Albert Rösti erkennt die aktuelle Hitzewelle als Ausdruck des Klimawandels an, fordert Anpassungsmassnahmen und hält neue Kernkraftwerke als Option offen, warnt aber zugleich vor Übertreibungen.

Im Tagesgespräch mit David Karasek erklärt Albert Rösti, dass die Rekord-Hitzewelle mit der langfristigen Erwärmung zusammenhänge und betont die Notwendigkeit von Anpassungsmassnahmen wie mehr Grün in Städten und Schutz vulnerabler Gruppen. Er räumt ein, dass die Schweiz ihre Klimaziele 2030 voraussichtlich verfehlen wird und skizziert politische Instrumente (CO2-Gesetz, Emissionshandel) sowie die Bedeutung der Energiepolitik. In der anschliessenden Debatte verteidigt Rösti die Prüfung neuer AKW als Ergänzungsoption, verweist aber auf Kostenunsicherheiten und die Notwendigkeit, auch erneuerbare Ausbauhindernisse zu überwinden.

Themen & Erkenntnisse

Rekord-Hitzewelle und Anpassungsmassnahmen · ab 00:23
Klimapolitik, Ziele und Instrumente · ab 06:31
Energiepolitik und Debatte um neue Kernkraftwerke · ab 13:12

Wer spricht

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David KarasekHOST

David Karasek ist Journalist und Moderator bei SRF und Gastgeber des 'Tagesgespräch'. In der Sommerserie «25 Jahre Tagesgespräch» führt er das Interview vor Ort in Brüssel, stellt Fragen zur Bedeutung des Jubelparks und moderiert das Gespräch mit dem SRF-EU-Korrespondenten.

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Albert RöstiGAST

Albert Rösti ist Bundesrat und leitet das Departement für Umwelt und Energie. Im Gespräch bestätigte er den Zusammenhang zwischen Hitzewelle und Klimawandel, diskutierte Anpassungsmassnahmen, die erwartete Zielverfehlung 2030, geplante Instrumente wie Emissionshandel und die Prüfungsoption neuer Kernkraftwerke; zudem erwähnte er seine kürzliche Rückenoperation.

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