Daniel de Roulet: «Ich will Geschichte von unten schreiben»
16. Juli 2026 · 16 Min.
Daniel Derole sagt, er wolle «Geschichte von unten» schreiben: Seine Romane rücken wenig Privilegierte in der Schweiz ins Zentrum und verknüpfen historische Recherche mit politischer Kritik an Atomkraft und Gegenwartsentwicklung.
Im Gespräch mit Roman Villinger erklärt Daniel Derole, warum ihn die Erzählung der marginalisierten Schichten der Schweizer Geschichte interessiert und wie er alte Quellen literarisch nutzt. Er berichtet von seinen Themen – Söldner, Emigration, Atomgeschichte – und betont, dass Literatur oft die offizielle, von oben gezeichnete Version ergänzt. Deutlich wird auch seine technik- und sicherheitskritische Haltung gegenüber der Atomkraft; zugleich fasziniert ihn die Übris technischer Großprojekte, weshalb er sich auch mit künstlicher Intelligenz beschäftigt. Das Gespräch verbindet biografische Details (Jura, Genf, Schreiben auf Französisch) mit politischem Engagement und literarischer Methode.
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Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
RRoman VillingerHOST
Moderator des Tagesgesprächs, führt im Rahmen der Sommerserie «25 Jahre Tagesgespräch» das Gespräch mit dem Gast und leitet das Interview thematisch (Einführung, Fragen zu Leben und Werk).
Alle Auftritte von Roman Villinger →DDaniel DeroleGAST
Schriftsteller aus der Westschweiz, aufgewachsen im Jura, wohnhaft in Genf; schreibt auf Französisch über Schweizer Geschichte (Söldner, Emigration) und technische Grossprojekte. Verfasste einen zehnbändigen Romanzyklus zur Atomkraft sowie den Reisebericht «La France Atomique», arbeitete früher als Informatiker an einem Alarmsystem für ein AKW und beschäftigt sich aktuell literarisch mit Künstlicher Intelligenz.
Alle Auftritte von Daniel Derole →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.