Die Fussball-WM 2024 in USA, Kanada und Mexiko findet unter politischen Spannungen statt – geprägt von Zöllen, Einwanderungsängsten und Kartellgewalt – und spaltet die drei Länder trotz des einigenden Sportanlasses.
Die erste WM auf nordamerikanischem Boden in drei Ländern startet unter schwierigen Vorzeichen. Das Motto «Nordamerika vereint» von der Vergabe 2018 wirkt angesichts von Trumps Zollandrohungen, Einwanderungskontrollen und der Kartellgewalt in Mexiko obsolet. Die Vorfreude ist unterschiedlich ausgeprägt: Mexiko nutzt das Turnier als Zeichen innenpolitischer Stärke trotz Drogenkriminalität, Kanada präsentiert sich international offen, und in den USA ist Fussball weiterhin eine Randsportart. Praktische Herausforderungen wie hohe Ticketpreise, schwache Tourismusbuchungen und Sicherheitsbedenken prägen die Vorbereitungen. Die Journalistinnen Barbara Colpi und Anne Demmer bieten Einblicke in die regionale Realität jenseits des sportlichen Glamours.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
BBarbara ColpiGAST
USA-Korrespondentin von Radio SRF, mit Sitz in Washington D.C. Sie berichtet über politische und gesellschaftliche Entwicklungen in den USA und Kanada, war Reporterin beim International-Podcast und verfügt über Erfahrung mit Grossveranstaltungen wie den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver.
Alle Auftritte von Barbara Colpi →AAnne DemmerGAST
Anne Demmer, ARD-Korrespondentin, berichtet vor Ort aus Venezuela und erläutert die laufenden Rettungseinsätze, die Lage in Krankenhäusern sowie die humanitären und politischen Folgen der Erdbeben. Sie spricht mit Einsatzkräften, Betroffenen und Medizinern und schildert Probleme bei Koordination, Versorgung und Sicherheitslage.
Alle Auftritte von Anne Demmer →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.