Marco Solari: «Das Boccalinomonopol musste weg”
4. August 2026 · 21 Min.
Marco Solari beschreibt, wie er das folkloristische «Boccalino»-Image bekämpfte und den Tessiner Tourismus modernisierte, ohne den mediterranen Charakter zu verlieren.
Im Gespräch mit Ivan Santoro erzählt Marco Solari von seiner langjährigen Tätigkeit im Tessiner Tourismus und seinem Anliegen, das Klischee von Boccalini, Mandolinen und Zoccoli zu überwinden. Er erläutert, wie er Kulturinstitutionen, Veranstaltungen und Mobilitätsangebote förderte, um ein seriöseres, vielfältigeres Image zu schaffen. Solari lobt zudem Verbesserungen im Bahnanschluss (Gotthard-Basistunnel) und betont, dass die Zukunft nun einer Verlängerung der Saison und einer sorgfältigen Verkehrspolitik gehört. Dabei warnt er vor den Herausforderungen des Klimawandels und plädiert für wertschätzenden Umgang mit Gästen.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
IIvan SantoroHOST
Tessin-Korrespondent; berichtet über die Affären um den Tessiner Regierungsrat Claudio Zali und die politischen Folgen.
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Marco Solari war langjähriger Präsident des Locarno Film Festivals (23 Jahre) und bekleidete zuvor verschiedene leitende Funktionen, darunter Direktor/Präsident von Ticino Turismo, Delegierter der 700‑Jahr‑Feier der Eidgenossenschaft, Mitglied der Generaldirektion der Migros und stellvertretender Konzernchef bei Ringier. In diesem Gespräch reflektiert er seine Amtszeit, prägende Momente und die Entscheidung, das Präsidium abzugeben.
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