Marco Solari zieht Bilanz: Berufliche Höhen und Tiefen prägen sein Leben, letztlich bleibt der Einzelne verantwortlich für seinen Weg, und die schwere Corona-Erkrankung hat seine Sicht auf Endlichkeit und Gelassenheit vertieft.
Im Gespräch mit Ivan Santoro berichtet Marco Solari ausführlich über seine vielfältige Karriere als Touristiker, Kulturmanager, Mitverleger und Präsident des Filmfestivals von Locarno sowie über öffentliche Kontroversen, die rasch Anerkennung zunichte machen können. Er erinnert an die Organisation der 700-Jahr-Feier, seinen Einsatz für unabhängigen Journalismus und das Gratisblatt «Café de la Domenica». Besonders eindrücklich ist seine Schilderung der lebensbedrohlichen Covid-Erkrankung und der daraus resultierenden persönlichen Reflexionen über Einsamkeit, Endlichkeit und Gelassenheit.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
IIvan SantoroHOST
Tessin-Korrespondent; berichtet über die Affären um den Tessiner Regierungsrat Claudio Zali und die politischen Folgen.
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Marco Solari war langjähriger Präsident des Locarno Film Festivals (23 Jahre) und bekleidete zuvor verschiedene leitende Funktionen, darunter Direktor/Präsident von Ticino Turismo, Delegierter der 700‑Jahr‑Feier der Eidgenossenschaft, Mitglied der Generaldirektion der Migros und stellvertretender Konzernchef bei Ringier. In diesem Gespräch reflektiert er seine Amtszeit, prägende Momente und die Entscheidung, das Präsidium abzugeben.
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