Michael Lauber: Ex-Bundesanwalt kritisiert Crans-Montana
2. Juni 2026 · 26 Min.
Michael Lauber kritisiert die Strafuntersuchung zur Brandkatastrophe von Crans-Montana scharf, weil fundamentale Fehler bei der Kommunikation, den Obduktionen und der Beweissicherung die Glaubwürdigkeit des Schweizer Justizsystems beschädigen.
Der ehemalige Bundesanwalt Michael Lauber äußert in diesem Tagesgespräch scharfe Kritik am Strafverfahren zur Brandkatastrophe von Crans-Montana (41 Tote, 115 Verletzte). Er identifiziert drei zentrale Fehler: unzureichende Kommunikation gegenüber Opfern und Öffentlichkeit, zu wenige Obduktionen (nur 2 von 41 Toten) und die verspätete Inhaftierung der Barbetreiber. Lauber argumentiert, dass diese Versäumnisse nicht nachzuholen sind und das Vertrauen in die Schweizer Justiz öffentlich beschädigt haben. Er positioniert sich dabei nicht als Kritiker an Personen, sondern an systemischen Fehlern und Rollen.
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Wer spricht
DDavid KarasekHOST
David Karasek ist Journalist und Moderator bei SRF und Gastgeber des 'Tagesgespräch'. In der Sommerserie «25 Jahre Tagesgespräch» führt er das Interview vor Ort in Brüssel, stellt Fragen zur Bedeutung des Jubelparks und moderiert das Gespräch mit dem SRF-EU-Korrespondenten.
Alle Auftritte von David Karasek →MMichael LauberGAST
Ehemaliger Bundesanwalt der Schweiz (bis 2020), heute Sprecher der christkatholischen Kirche, kritisiert das Vorgehen der Walliser Justiz
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