Samstagsrundschau: Warum greift die FDP ihre Finanzministerin an?
27. Juni 2026 · 29 Min.
Die FDP verweigert sich der von Bundesrätin Karin Keller-Sutter geforderten Mehrwertsteuererhöhung zur Finanzierung der Armeeaufrüstung und schlägt stattdessen kontroverse Sparmaßnahmen und Umfinanzierungen vor – auch über die Umgehung der Schuldenbremse.
Der FDP-Co-Präsident Benjamin Mühlemann verteidigt einen konfrontativen Kurs gegen die eigene Finanzministerin Karin Keller-Sutter: Trotz sprudelnder Steuereinnahmen durch Pharmakonzerne fordert die Partei zusätzliche Sparprogramme und lehnt eine Mehrwertsteuererhöhung für die Armee kategorisch ab. Stattdessen bringt Mühlemann alternative Finanzierungsvorschläge ins Spiel, darunter die Umleitung von Mitteln aus der Entwicklungszusammenarbeit, eine Reduktion der Kantonszahlungen und eine möglicherweise durch außerordentliche Finanzierung beschlossene Drohnenabwehr – ein Tabubruch für eine Partei, die die Schuldenbremse als DNA betrachtet.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
BBenjamin MühlemannGAST
Co-Präsident der FDP (Freisinnig-Demokratische Partei) der Schweiz. Mühlemann ist Vertreter des rechtskonservativen Flügels der FDP und vertritt eine marktwirtschaftlich orientierte Position. Er war jahrelang Finanzdirektor im Kanton Glarus und Mitglied des Regierungsrats. In dieser Folge verhandelt er kontrovers mit seinem Host über die Finanzkrise der Armee und kritisiert dabei die Position seiner eigenen Finanzministerin Karin Keller-Sutter zur Mehrwertsteuererhöhung.
Alle Auftritte von Benjamin Mühlemann →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.