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Supertaster

14. September 2026 · 3 Min.

Supertaster nehmen Bitterstoffe deutlich intensiver wahr als andere Menschen, was Essvorlieben und gesundheitliche Reaktionen beeinflussen kann.

Ausgehend von einer Ernährungsbroschüre von Swissmilk erklärt die Folge das Phänomen der Supertaster: Schon 1931 fiel in einem Labor auf, dass verschiedene Menschen denselben bitteren Stoff unterschiedlich wahrnehmen. Geschmackstests mit Propyl‑Tiourazil zeigen grobe Verteilungen in der Bevölkerung. Eine Studie von 2014 identifizierte eine Genvariante als Ursache; Menschen mit zwei empfindlichen Kopien gelten als Supertaster. Diese Gruppe reagiert oft stärker auf alle Grundgeschmäcker, meidet eher Bitteres, vermeidet eher Rauchen und Alkohol und zeigt stärkere Abwehrreaktionen in den Nasennebenhöhlen.

Rubriken

Themen & Erkenntnisse

Ausgangspunkt: Swissmilk-Broschüre und wählerisches Essen bei Kindern · ab 00:07
Historische Beobachtung und Geschmackstests · ab 00:46
Genetische Grundlage der Bitterwahrnehmung · ab 01:43
Auswirkungen auf Ernährung und Gesundheit · ab 02:00

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