Supertaster nehmen Bitterstoffe deutlich intensiver wahr als andere Menschen, was Essvorlieben und gesundheitliche Reaktionen beeinflussen kann.
Ausgehend von einer Ernährungsbroschüre von Swissmilk erklärt die Folge das Phänomen der Supertaster: Schon 1931 fiel in einem Labor auf, dass verschiedene Menschen denselben bitteren Stoff unterschiedlich wahrnehmen. Geschmackstests mit Propyl‑Tiourazil zeigen grobe Verteilungen in der Bevölkerung. Eine Studie von 2014 identifizierte eine Genvariante als Ursache; Menschen mit zwei empfindlichen Kopien gelten als Supertaster. Diese Gruppe reagiert oft stärker auf alle Grundgeschmäcker, meidet eher Bitteres, vermeidet eher Rauchen und Alkohol und zeigt stärkere Abwehrreaktionen in den Nasennebenhöhlen.
Zahlen & Fakten
1931
Jahr, in dem ein Chemiker im Labor von DuPont erstmals bemerkte, dass ein verteiltes Pulver von Personen unterschiedlich bitter wahrgenommen wurde.
2014
Jahr einer Studie, die ein Gen mit zwei Varianten identifizierte, das die Wahrnehmung von Bitterstoffen beeinflusst.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
