
Risikobereitschaft: Wie lerne ich, mutiger zu werden?
22. Juli 2026 · 15 Min.
Mut entspricht in den Verhaltenswissenschaften der Risikobereitschaft und lässt sich durch gezielte, wiederholte Erfahrungen und kleine Schritte steigern.
In der Folge spricht Moderatorin Christine van den Berg mit dem Psychologen Thorsten Pachur von der Technischen Universität München über Mut als Risikobereitschaft. Pachur erklärt, wie Mut definiert und mit Fragebögen sowie Verhaltensaufgaben (z. B. BART) gemessen wird, welche Faktoren (Alter, Geschlecht, Körpergröße) Einfluss haben und welche Funktionen Mut evolutionär und sozial erfüllt. Wichtig ist: Mut kann bis zu einem gewissen Grad erlernt werden, indem man sich kontrolliert kleinen Risiken aussetzt und Erfahrungen sammelt. Am Ende gibt es noch eine kurze Erklärung zur VAR‑Technologie im Fußball.
Zahlen & Fakten
1 bis 10
Beispielskalierung bei Selbstberichten zur Einschätzung der eigenen Risikobereitschaft.
16–21
Altersbereich mit der höchsten ausgeprägten Risikobereitschaft bei jungen Menschen.
50
Ein Alterspunkt ab dem Selbstberichte zur Risikobereitschaft tendenziell abnehmen (genannt: ab etwa 50 Jahren).
Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
60
Weitere Referenz im Gespräch, dass Selbstberichte zur Risikobereitschaft im höheren Alter (z. B. 60) abnehmen.
70
Weitere Altersreferenz im Gespräch zur Abnahme der Selbstberichte von Risikobereitschaft.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
TThorsten PachurGAST
Thorsten Pachur ist Psychologe und Professor an der Technischen Universität München. Im Gespräch erklärt er seine Forschung zu Risikoentscheidungen und Risikobereitschaft, erläutert Messmethoden wie Self‑Reports und Verhaltensaufgaben (z. B. BART) sowie Einflüsse und Funktionen von Mut. Seine Ausführungen stützen sich auf experimentelle Ansätze der Verhaltenswissenschaft.
Alle Auftritte von Thorsten Pachur →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
Ähnliche Folgen
Betreutes Fühlen · 20. Juli 2026
Vertraue dir selbst - 6 Impulse von Carl Rogers
Carl Rogers: Wenn Menschen in einem Umfeld von Echtheit, Empathie und bedingungsloser Wertschätzung gehört werden, vertrauen sie mehr ihrer Erfahrung und können sich selbst annehmen und entwickeln.
Finanzfluss Podcast · 19. Juli 2026
Die Psychologie von Menschen, die gut mit Geld umgehen (wissenschaftlich belegt)
Gutes Finanzverhalten entsteht weniger durch reines Wissen als durch psychologische Routinen: Automatisierung, bewusste Aufmerksamkeit, konkretes Vorstellungsvermögen der eigenen Zukunft und das Durchdenken von Alternativen und Risiken verbessern Spar- und Investitionsentscheidungen nachweislich.
HRM-Podcast · 22. Juli 2026
MINDSET MOVERS Wirksam führen: Vertrauensfalle Führung | Vertrauen kann Klarheit nicht ersetzen | Leader führen proaktiv schwierige Gespräche
Vertrauen allein reicht nicht; Führungskräfte müssen proaktiv schwierige Themen ansprechen, um Klarheit zu schaffen und rechtzeitig intervenieren zu können.

Deffner und Zschäpitz – Der Wirtschafts-Talk von WELT · 21. Juli 2026
Hebel-Boom: Renditeturbo für Mutige oder Depotkiller für Gierige?
Gehebelte Investments bieten kurzfristig hohe Renditechancen, bergen aber wegen Pfadabhängigkeit, Knockouts und Margin Calls in volatilen Märkten ein hohes Risiko bis zum Totalverlust.
Quarks Daily · 21. Juli 2026
Gesünder leben - Bescheid wissen reicht nicht
Wissen allein reicht oft nicht: Gewohnheiten, Umfeld und politische Rahmenbedingungen bestimmen, ob wir gesünder leben.
Quarks Daily · 20. Juli 2026
Fehler zugeben - Warum wir das öfter tun sollten
Fehler einzugestehen stärkt Vertrauen und Glaubwürdigkeit mehr als Fehler zu verheimlichen, weshalb offene Kommunikation über Fehler wichtig für Beziehungen und Organisationen ist.