
Presseklub: Können Merz, Bas und Co doch Reform?
27. Juni 2026 · 1 Std. 10 Min.
Die Rentenreformkommission hat mit einem fairen Kompromiss gezeigt, dass diese Koalition doch zu Reformen fähig ist – wenn Parteigrenzen überwunden werden und sachliche Expertise vor Parteitaktik kommt.
Der Presseklub diskutiert eine überraschend gelungene Woche in Berlin: Die Rentenreformkommission hat 33 Reformvorschläge vorgelegt, bei denen CDU und SPD tatsächlich Kompromisse eingegangen sind. Dazu gehören eine Kapitalrente nach schwedischem Modell, die Erhöhung des Renteneintrittsalters und die Abschaffung von Minijobs. Der Erfolg dieser Kommission wird damit erklärt, dass Experten und Abgeordnete aus allen Lagern ohne Parteidruck zusammenarbeiteten. Danach werden kommende Reformbaustellen wie das Arbeitszeitgesetz und die Einkommenssteuerreform vorausgeschaut.
Zahlen & Fakten
2 Prozent
Höhe der geplanten Rentenversicherungsbeitragssteigerung zur Finanzierung der Kapitaldeckung
128 Milliarden Euro
Aktuelle Steuersubventionierung der Rentenversicherung aus dem Bundeshaushalt pro Jahr
150 Milliarden Euro
Perspektivische Höhe der Steuersubventionierung der Rentenversicherung in den kommenden Jahren
Weitere 4 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
1650 Prozent
Kursanstieg der Rheinmetall-Aktie in den vergangenen Jahren – Beispiel für Renditechancen am Kapitalmarkt
33
Anzahl der Reformvorschläge der Rentenreformkommission
170 Stunden
Gesamtzeit, die die Kommissionsmitglieder in Präsenz und online zusammengearbeitet haben
45 Jahre
Beitragsjahre, nach denen Menschen aktuell abschlagsfreie Rente gehen können (Rente mit 63) – diese Regelung soll abgeschafft werden
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• PodcastPresseklub: Können Merz, Bas und Co doch Reform? - Folge von Apokalypse & Filterkaffee
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.