Auf dem Weg als Anwält:in
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Causa Vincenz: Darf das Gericht FINMA-Angaben verwerten?

10. August 2026 · 3 Min.

Duri Bonin und Gregor Münch diskutieren das Dilemma, ob unter aufsichtsrechtlichem Druck gegenüber der FINMA gemachte Angaben später im Strafverfahren als Beweismittel verwertet werden dürfen.

Im Gespräch geht es um den Konflikt zwischen der Auskunftspflicht in FINMA-Verfahren und dem Aussageverweigerungsrecht im Strafprozess. Erwähnt wird ein Bundesgerichtsurteil (7B_45/2022), das die Frage aufwirft, inwieweit unter Aufsichtsdruck erlangte Aussagen strafrechtlich verwertbar sind. Die Gastgeber diskutieren praktische Dilemmata für die Beratung Betroffener und erläutern, welche Prüfung das Obergericht nun für strittige Beweismittel vornehmen muss.

Themen & Erkenntnisse

Konflikt FINMA-Mitwirkung vs. Aussageverweigerung im Strafverfahren · ab 00:22: Dilemma zwischen FINMA-Auskunftspflicht und strafprozessualem Schweigerecht sowie die Folgen für Verteidigungsberatung.
Einordnung des Bundesgerichtsurteils 7B_45/2022 und Folgen für die Beweisprüfung · ab 00:49: Bundesgerichtsurteil 7B_45/2022 verpflichtet zur Einzelfallprüfung der Verwertbarkeit aufsichtsrechtlich erlangter Aussagen.

Quellen

RechtBundesgerichtsurteil 7B_45/2022

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

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