
Auf dem Weg als Anwält:in
Arbeit & Branchen
In diesem Podcast reflektiert Duri Bonin mit Gästen über Fragen rund um die Arbeit als Anwalt und Strafverteidiger: Was macht eine gute Anwältin aus?
Episoden (30)
15. September 2026 · 30 Min.
Andy Yen warnt, dass die vorsorgliche Speicherung von Metadaten und direkte Behördenzugänge (Backdoors) die Sicherheit gefährden und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz schwächen würden.
8. September 2026 · 22 Min.
Risikoeinschätzungsinstrumente wie die Dittmann-Liste oder FOTRES sind oft unzureichend empirisch validiert; Gerichte müssen deshalb strenger prüfen, ob ein Instrument für die konkrete Rechtsfrage und die betroffene Personengruppe aussagekräftige, kontextspezifische Nachweise liefert.
4. September 2026 · 5 Min.
Beni Rambert erklärt, warum das Interviewbuch „Auf unebenem Gelände“ Raum für persönliche Erfahrungen und grundsätzliche Fragen der Strafverteidigung schafft und wie die limitierte „80 für 80“-Ausgabe Finanzierung und Verbreitung des Buchs ermöglicht.
2. September 2026 · 35 Min.
Duri Bonin und Nina Langner: Strafverteidigung verteidigt auch mutmaßlich Schuldige, weil sie die Rechte des Beschuldigten und den Rechtsstaat wahrt – das ist berufliche Pflicht, nicht Billigung.
28. August 2026 · 9 Min.
Thierry Urwyler plädiert dafür, bei Befragungen zur Abwägung von Freiheit und Sicherheit die Perspektive der „doppelten Betroffenheit“ einzunehmen, damit individuelle Eigeninteressen nicht zu einseitigen Ergebnissen führen.
27. August 2026 · 28 Min.
Die Aussage "das Rückfallrisiko ist hoch" ist ohne Nennung konkreter Straftat, absoluter Wahrscheinlichkeit, Zeitraum und Entlassungsszenario rechtlich unbestimmt und reicht nicht zur Fortführung einer stationären Massnahme nach Art. 59 StGB.
19. August 2026 · 12 Min.
Duri Bonin und Gregor Münch ziehen nach acht Verhandlungstagen eine positive Bilanz: Das Obergericht habe die Verhandlung gut vorbereitet, fair geführt und eine klare Darstellung der Staatsanwaltschaft gehört; ob die Verteidigungsplädoyers tragfähig sind, lässt sich ohne Aktenkenntnis nicht abschliessend beurteilen.
19. August 2026 · 8 Min.
Letzte Worte im Strafprozess werden unterschiedlich genutzt: kurze, vorbereitete Bitten um Freispruch stehen langen, persönlichen und teils improvisierten Auftritten gegenüber; Verteidiger betonen Kürze, Vorbereitung und die rechtlichen Grenzen dieses Verfahrensmoments.
14. August 2026 · 11 Min.
Die Verteidigung argumentiert, dass ein privater Aktiengewinn nicht automatisch der Käuferin zuzurechnen ist und fordert deshalb einen vollständigen Freispruch.
14. August 2026 · 13 Min.
Die Staatsanwaltschaft fordert wegen eines wiederholten Modells verdeckter Vorteile und angeblicher Täuschung sechs Jahre Freiheitsstrafe sowie umfangreiche Vermögensabschöpfungen.
12. August 2026 · 11 Min.
Duri Bonin und Gregor Münch: Werden zuvor von der Verfahrensleitung abgewiesene Beweisanträge nicht ausdrücklich vor dem Kollegialgericht wiederholt, können die entsprechenden Rügen vor dem Bundesgericht verlorengehen.
12. August 2026 · 11 Min.
Die Staatsanwaltschaft besteht darauf, Ergänzungsfragen zu stellen, obwohl der Beschuldigte Fragen der Staatsanwaltschaft verweigert; Duri Bonin und Gregor Münch erläutern, warum unbeantwortete Fragen prozessual trotzdem Bedeutung haben können.
12. August 2026 · 5 Min.
Vor einer Befragung soll ein Mitbeschuldigter eine 80-seitige persönliche Eingabe eingereicht haben, was Fragen zum Zweck und Zeitpunkt solcher umfangreichen Schriftsätze aufwirft.
11. August 2026 · 11 Min.
Beat Stockers Aussage vor dem Obergericht zeigt Aussagekonstanz (mit Bezug auf eine Einvernahme in Haft vor rund 10 Jahren), bricht aber punktuell bei Nachfragen der Privatklägerschaft in Schweigen.
11. August 2026 · 9 Min.
Das Obergericht befragte den Beschuldigten detailliert zu umstrittenen Auslagen und nicht offengelegten Beteiligungen; die Richter zeigten starke Aktenkenntnis und offen erkennbare Skepsis.
11. August 2026 · 5 Min.
Das Obergericht Zürich muss klären, welche prozessualen Vorfragen es sofort entscheidet und welche es bis zum Endurteil zurückstellt — insbesondere Verjährung, Rechtzeitigkeit des Strafantrags und Verwertungsfragen der FINMA-Akten.
10. August 2026 · 10 Min.
Duri Bonin und Gregor Münch berichten, dass die Staatsanwaltschaft in ihrem Plädoyer Vorfragen der Verteidigung beantwortet, die Einbindung eines externen Strafrechtsprofessors als Qualitätskontrolle verteidigt und Vorwürfe von Verfahrensfehlern sowie die Verwertbarkeit von FINMA-Akten zurückweist.
10. August 2026 · 6 Min.
Die lange Mittagspause im Berufungsprozess Vincenz diente der Staatsanwaltschaft zur Vorbereitung der Replik auf Vorfragen; Wiederholung bereits erhobener Rügen kann für die Verteidigung bewusste Prozessstrategie sein.
10. August 2026 · 4 Min.
Ein neu aufgefundenes E‑Mail wirft die Frage auf, ob bei riesigen digitalen Aktenbeständen von Staatsanwaltschaften belastende Dokumente bevorzugt aktenkundig gemacht werden und ob Verteidigung und Staatsanwaltschaft über gleichwertige Suchwerkzeuge und Zugänge verfügen.
10. August 2026 · 3 Min.
Duri Bonin und Gregor Münch diskutieren das Dilemma, ob unter aufsichtsrechtlichem Druck gegenüber der FINMA gemachte Angaben später im Strafverfahren als Beweismittel verwertet werden dürfen.
10. August 2026 · 12 Min.
Die Verteidigung stellt im Auftakt der Berufungsverhandlung zahlreiche Vorfragen — allen voran Verjährungs- und Verwertungsfragen — und nutzt einen kürzlich publizierten Bundesgerichtsentscheid, um Anträge zu stützen.
10. August 2026 · 6 Min.
Duri Bonin und Gregor Münch diskutieren, wie mediale Inszenierung und Expertenkritik das öffentliche Narrativ vor dem Urteil in der Causa Vincenz beeinflussen können.
10. August 2026 · 6 Min.
Die Folge erklärt in kompakter Form die zwei zentralen Vorwurfskomplexe der Causa Vincenz: überbordende dienstlich abgerechnete Spesen und nicht offengelegte Beteiligungen an Firmen, die später von Arbeitgebern übernommen wurden.
10. August 2026 · 6 Min.
Die Begleitung einer beschuldigten Person vor dem Gerichtssaal muss strategisch entschieden werden; es gibt keine allgemeingültige Lösung.
6. August 2026 · 9 Min.
Kurz vor der Berufungsverhandlung in der Causa Vincenz betonen Duri Bonin und Gregor Münch die Bedeutung gründlicher Vorbereitung, klarer Kommunikation mit der Klientschaft und die Beachtung offener Verfahrensfragen wie Befangenheitsanträgen.
4. August 2026 · 13 Min.
Die Verteidigung ordnet Berufungsargumente neu, konzentriert sich auf die entscheidenden Punkte und bereitet die beschuldigte Person praktisch auf Verhandlung und Befragung vor.
30. Juli 2026 · 12 Min.
Kurze, wiederholte Routinen (Song, innerer Satz, Atem, erster Schritt) machen vorbereitete Leistung unter Druck abrufbar.
27. Juli 2026 · 14 Min.
Bevor man Unersetzliches wie Freiheit, Ruf, Gesundheit oder Lebenszeit für zusätzlichen Besitz, Macht oder Anerkennung riskiert, sollte man genau abwägen, ob der mögliche Zugewinn den unwiederbringlichen Verlust rechtfertigt.
23. Juli 2026 · 22 Min.
Die Berufungsverhandlung ist keine vollständige Wiederholung der Erstinstanz, sondern eine eigenständige, umfassende Überprüfung der angefochtenen Punkte durch das Obergericht.
15. Juli 2026 · 17 Min.
Pre-Performance-Routinen schaffen den Übergang, damit trainiertes Wissen und Können unter Druck abrufbar bleiben.
Auf dem Weg als Anwält:in ist ein Werk der jeweiligen Rechteinhaber:innen. PodNotes erstellt eigenständige Briefings und steht nicht in Verbindung mit den Produzent:innen dieser Show.