Auf dem Weg als Anwält:in
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Causa Vincenz: Lorenz Erni fordert einen Freispruch

14. August 2026 · 11 Min.

Die Verteidigung argumentiert, dass ein privater Aktiengewinn nicht automatisch der Käuferin zuzurechnen ist und fordert deshalb einen vollständigen Freispruch.

In der Folge analysieren die Hosts die Verteidigungsstrategie gegen die von der Staatsanwaltschaft geforderte Freiheitsstrafe von 6 Jahren. Die Verteidigung trennt die rechtliche Frage in mehrere Stufen: Offenlegungspflicht, Zurechnung des Gewinns an die Gesellschaft, Vorliegen eines Vermögensschadens und Vorsatz. Besonders betont wird, dass eine verdeckte Beteiligung noch nicht automatisch einen Vermögensdeliktstatbestand erfüllt; jeder Schritt müsse bewiesen werden.

Zahlen & Fakten

6 Jahre

Forderung der Staatsanwaltschaft als Freiheitsstrafe für Pierin Vincenz

100 Seiten

Umfang des Plädoyers/Schriftstücks, das im Verfahren erwähnt wird

5 Stunden

Ungefähre Dauer des heute gehaltenen Plädoyers

Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigen

5 Tage

Angebene Dauer der angesetzten Verhandlungstage, auf die in der Vorbemerkung verwiesen wird

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Einstieg und zentrale Verteidigungsfrage · ab 00:00: Einführung der Kernfrage: Wem gehörte der Gewinn rechtlich und ist eine verdeckte Beteiligung automatisch Betrug?
Rechtliche Differenzierung und Beweisfragen · ab 02:44: Vertiefte Analyse: Vier rechtliche Prüfsteine (Offenlegung, Zurechnung, Schaden, Vorsatz) und die Relevanz eines Bundesgerichtsentscheids.
Fazit, Beurteilung der Erfolgsaussichten und Strafzumessung · ab 06:05: Zwischenfazit: Verteidigung zeigt Bruchstellen, Erfolg hängt von Detailbeweisen ab; 6 Jahre erscheinen überhöht.

Quellen

RechtEntscheide 6b-7-6-2024 (Bundesgerichtsentscheid, im Podcast zitiert)

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

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