Auf dem Weg als Anwält:in
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Rückfallrisiko: Wie verlässlich sind die Instrumente zur Rückfallprognose? | Gefahr ist kein Gefühl 3

8. September 2026 · 22 Min.

Risikoeinschätzungsinstrumente wie die Dittmann-Liste oder FOTRES sind oft unzureichend empirisch validiert; Gerichte müssen deshalb strenger prüfen, ob ein Instrument für die konkrete Rechtsfrage und die betroffene Personengruppe aussagekräftige, kontextspezifische Nachweise liefert.

Die Folge diskutiert anhand eines Fallbeispiels (stationäre Massnahme nach Art. 59 StGB) die Verlässlichkeit von Rückfallprognosen und die Beweisanforderungen im Strafprozess. Kernpunkte sind das Fehlen publizierter Validierungsstudien für manche Instrumente, die Bedeutung von Trennschärfe und Kalibrierung sowie die Notwendigkeit theoretisch begründeter Risikofaktoren. Abschliessend wird betont, dass lokale, aktuelle und gruppenspezifische Studien sowie koordinierte Multicenter‑Datensammlungen nötig sind, um verlässliche Prognosen zu ermöglichen.

Zahlen & Fakten

4 Jahre

Dauer der stationären Massnahme einer verurteilten Person nach Artikel 59 StGB (im Fallbeispiel).

2.0 / 3.0 / 4.0

Versionsangaben zu FOTRES: Studie existiert für Version 2.0, für Versionen 3.0 und 4.0 wurden keine Validierungsstudien genannt.

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Ausgangsfall und Funktion von Risikoinstrumenten · ab 00:42
Beweisanforderungen: Validierung, Trennschärfe und Kalibrierung · ab 08:37
Studienlage in der Schweiz und Vorschläge zur Verbesserung · ab 18:38

Quellen

RechtArtikel 59 StGB (stationäre Massnahme)

RechtArtikel 64 Strafgesetzbuch (Katalog schwerer Straftaten)

RechtArtikel 139 Stpio (Beweiseignung, Verweis auf Wissenschaft und Erfahrung)

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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