Suizide lassen sich durch koordinierte, ausreichend finanzierte Prävention, Zugangsbeschränkungen zu Suizidmitteln und gezielte, niedrigschwellige Angebote für besonders gefährdete Gruppen deutlich reduzieren.
Die Folge erklärt das Ausmaß suizidalen Handelns in Deutschland und zeigt anhand persönlicher Schilderungen, dass Suizidgedanken behandelbar sind. Es werden lokale Präventionsprojekte (z. B. Frappé) und zielgruppenspezifische Maßnahmen für Männer und ältere Menschen sowie digitale Hilfsmittel vorgestellt. Gleichzeitig kritisieren Expert:innen wie Ute Lewitzka die unzureichende finanzielle Absicherung nationaler Präventionsstrukturen und fordern eine stärkere staatliche Koordination.
Zahlen & Fakten
10.400
Anzahl der Suizidtoten in Deutschland im Jahr 2024 laut Statistischem Bundesamt
rund 90
Anzahl der Suizide pro Jahr in Frankfurt am Main (jährliche Rate im Beobachtungszeitraum von Frappé)
3‑fach
Ungefähr dreifach höhere Suizidrate bei Männern im Vergleich zu Frauen
Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
100 m
Höhe des ungesicherten Turms in Jena, der als Suizid‑Hotspot genannt wurde
1,20 m → 2,40 m
Erhöhung der Brüstungshöhe an dem genannten Jenaer Turm zur Sicherung von 1,20 m auf 2,40 m
2017–2020/21
Laufzeit des Präventionsprojekts Frappé in Frankfurt (gestartet 2017, lief bis 2020–21)
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieStatistisches Bundesamt (Zahlen zu Suizidtoten 2024)
• StudieProjekt Frappé (kommunales Präventionsprojekt in Frankfurt, gefördert vom Bundesgesundheitsministerium, 2017–2020/21)
• Website Männer‑stärken.de (Aufklärung und Hilfsangebote für Männer in Krisen)
Weitere 2 Quellen anzeigenWeniger anzeigen
• Nationale Suizidpräventionsstrategie des Bundesgesundheitsministeriums (vorgelegt Anfang Mai 2024)
• Bündnis aus Akteuren der Suizidprävention und Palliativmedizin (Empfehlungen an den Bundestag, Juni 2026)
Wer spricht
UUte LewitzkaGAST
Ute Lewitzka ist Psychiaterin und Hochschullehrerin für Suizidologie an der Goethe-Universität in Frankfurt. Sie erklärt Warnzeichen, Gesprächsstrategien und praktische Präventionsmaßnahmen im Umgang mit suizidalen Menschen.
Alle Auftritte von Ute Lewitzka →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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