
Suizidprävention: Wie Angehörige Warnzeichen erkennen und helfen können
10. September 2026 · 11 Min.
Ute Lewitzka: Angehörige sollten Warnzeichen ernst nehmen, offen nach Suizidgedanken fragen und konkret helfen, etwa indem sie Zugang zu Suizidmethoden reduzieren und Unterstützung organisieren.
In der Folge erklärt die Psychiaterin Ute Lewitzka, was Suizidprävention praktisch leisten kann: Zeit gewinnen, begleiten und Hilfe vermitteln. Sie betont, dass direkte Fragen nach Suizidgedanken Entlastung bringen und nicht gefährden. Angehörige können Warnzeichen erkennen, Methoden einschränken (z. B. Medikamente wegräumen) und aktiv beim Zugang zu Hilfsangeboten unterstützen. Niedrigschwellige Angebote (Telefonseelsorge, U25, MANO) sind wichtig, akute Gefährdung erfordert Notfallhilfe.
Zahlen & Fakten
ca. 50 %
Anteil der 14-Jährigen, die laut im Gespräch genannten Studien bereits Suizidgedanken hatten
über 10.000
Anzahl der Menschen, die 2024 in Deutschland durch Suizid starben
alle 51 Minuten
Durchschnittlicher Zeitabstand, nach dem in Deutschland ein Mensch durch Suizid sein Leben verliert
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
10. September
Datum des Welttags der Suizidprävention
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (Informationen und Hilfsangebote zur Suizidprävention)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
FFiona WinkHOST
Fiona Wink ist Moderatorin und Redakteurin des Wissenschafts‑Podcasts 'Aha! Zehn Minuten Alltags‑Wissen' bei WELT. In dieser Folge moderiert sie das Gespräch, stellt Fragen an die Gäste und führt durch die Episode.
Alle Auftritte von Fiona Wink →UUte LewitzkaGAST
Ute Lewitzka ist Psychiaterin und Hochschullehrerin für Suizidologie an der Goethe-Universität in Frankfurt. Sie erklärt Warnzeichen, Gesprächsstrategien und praktische Präventionsmaßnahmen im Umgang mit suizidalen Menschen.
Alle Auftritte von Ute Lewitzka →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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